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„Nazi“ ist out! „Völkisch“ wird in!

by - August 1, 2015

Die Nazikeule ist morsch geworden, etwas Neues muss her. Menschen als wandelnde Infektionsherde und metastasierende Geschwüre zu bezeichnen, geht derzeit nur in den Foren des Tagesspiegels und ist nur als Vorstufe für Neues geeignet. “ Völkisch“ wird der neue Begriff für Kritiker der unkontrollierten Einwanderung sein, den die Wahrheitspresse dankbar vom BKA aufnehmen wird. Genauer und neutraler, weil nicht personenbezogen, heißt es „völkische Ideologie“. Spiegel Online titelt am 31.7.2015, BKA fürchtet Ausbreitung „völkischer Ideologie“. Auf der Seite des BKA haben wir dazu nichts gefunden. Der genaue Wortlaut wäre interessant, auf die Wahrheitspresse ist da wenig Verlass.

Die Bevölkerung ängstigt sich mehr und mehr vor gläubigen Einwanderern mit archaischer Kultur. Deutschland entging zwölf islamistischen Anschlägen, schreibt ein paar Tage zuvor auch der Spiegel. Journalistenwatch.com listet aus frei zugänglichen Quellen für die Zeit zwischen Anfang Mai 2015 bis Anfang Juli 2015 über 1.000 kriminelle Delikte durch Ausländer und Asylbewerber in Deutschland auf. Die Angst davor und der Widerstand dagegen ist völkisch?

In Freital protestieren Einwohner gegen ein Flüchtlingsheim und werden durch angereiste Linksextremisten und Sympathisanten der Terrorbande Rote Armee Fraktion eingeschüchtert. Organisiert wurde das Ganze von einem Stadtrat der SED-Nachfolgepartei. Vermutlich waren es empörte Bürger, die ihm des Nachts einen Polenböller auf das Auto warfen. Es passierte also das, was in Berlin, Hamburg, Frankfurt und anderswo von Linksextremisten ständig gemacht wird. Wobei die sich nicht auf Autos beschränken, sondern neben Böllern und Brandsätzen auch Steine werfen – auf Menschen.

Während die vereinigte Wahrheitspresse darüber gar nicht oder nur sehr moderat berichtet, geriet sie diesmal aus dem antifaschistischen Häuschen. Auto von Linken-Stadtrat in die Luft gesprengt und Auto eines Stadtrates explodiert in sächsischem Freital, lauteten die Überschriften (siehe unseren Artikel Wenn ein Polenböller explodiert). Seitdem sich herausgestellt hat, dass es kein Sprengstoffanschlag war, schweigt die Nationale Front von Wahrheitspresse und Politik kleinlaut.

Nun kann sie wieder aufatmen. Statt der Nazikeule haben wir jetzt die Keule „Ausbreitung völkischer Ideologie“ zu befürchten. Auf Spiegel Online heißt es dazu:

Das BKA stellt eine „drastische Erhöhung von Übergriffen“ fest. 37 Mal wurde Feuer gelegt oder mit Feuerwerkskörpern hantiert.

Es sei davon auszugehen, dass die „hetzerische Aufbereitung“ des Flüchtlingsthemas „die Vorstellung einer völkischen Ideologie weiter verstärkt“, heißt es in dem 19-seitigen Papier.

Und:

Dass diese Vorstellungen inzwischen nicht nur auf extremistische Kreise beschränkt sind, zeigt der Blick auf die 341 Tatverdächtigen. 148 konnten namentlich ermittelt werden. Von ihnen waren lediglich 41 wegen ähnlicher Delikte schon vorher in Polizeiakten aufgetaucht, die Mehrheit hatte als völlig unbescholten gegolten. Nur 32 Täter enthemmten sich mit Alkohol. Knapp hundert Tatverdächtige waren jünger als 25 Jahre, 19 sogar jünger als 18 Jahre.

Diese Meldungen verwirren. Oder auch nicht. Hier passiert, was schon lange vorausgesagt wurde. Das Unverständnis über eine unkontrollierte Einwanderung von Menschen aus archaischen Kulturen, der Islam ist nicht die einzige, begleitet von explodierender Kriminalität, erzeugt Wut. Parallelgesellschaften, Scharia-Recht und die Verachtung für die deutsche Aufnahmegesellschaft, die nach einem Simsalabim Geld regnen lässt, erzeugt mittlerweile auch Wut bei denen, die als Nazis, neuerdings als völkisch diffamiert werden, es aber nicht sind.

Wer vom Tagesspiegel von „Flüchtlingen“ hört, die vor Krieg und Folter, vor Armut und Verzweiflung geflüchtet sind und die folgende Schilderung liest, mit der die genannten Fluchtgründe offenkundig belegt werden sollen, kann eigentlich nur noch in hilflose Wut verfallen. Kritisiert er das, was zwei Aktivist_*Innen des Tagesspiegels mit schon nicht mehr überraschender Einfalt von sich geben, dann ist er ein Nazi, wenn er die Frau für keinen Flüchtling hält. Nun darf er sich auch noch „völkisch“ nennen:

Schilderung 1, Sejoina Malcinovic, 30, Fahrudin, 8, aus Bosnien:

Mich macht es traurig, dass einige Deutsche denken, ich und andere seien nur hier, weil wir hier umsonst ein Dach über dem Kopf und zu essen bekommen. Wieso ich aus Bosnien weg bin, hat mich noch kein Deutscher gefragt. Ich bin vor meinem Mann geflohen, er hat mich, meinen Sohn und meine Mutter verprügelt. Die Polizisten kamen am Ende nicht mehr, wenn ich sie zur Hilfe rief, weil mein Mann auch sie angriff. Als er Fahrudin so heftig schlug, dass er ohnmächtig wurde, stieg ich mit meinem Sohn in den Bus nach München. Dort beantragte ich für uns beide Asyl, wir wurden nach Berlin verlegt.

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3 Kommentare
  1. Klaus permalink

    „oder mit Feuerwerkskörpern hantiert.“

    Also das halten von Feuerwerkskörpern in der Hand wird dann schon mitgezählt.

    Wenn „traumatisierte Flüchtlinge“ mit Messern, Drogen etc. hantieren ist es nicht wichtig. Da drückt man beide Augen zu. Aber wehe ein Deutscher zeigt diese Umstände an. Der kann dann nur ein Nazi … äh oder ein Völkischer sein.

    Der Lügen“Spiegel“ sperrt die Kommentarmöglichkeit. Daran kann man schon erkennen, das sie wissen, das sie Lügen und mit heftiger Gegenmeinung rechnen.

  2. Rechtspopulist permalink

    Auch davor muss man keine Angst haben, denn eine Fachkraft muss anständig untergebracht werden, sonst wehrt sie sich:

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.esslingen-asylbewerber-straeuben-sich-gegen-wohnung.196b6449-4018-4c96-a582-d8b601dddc8a.html

    Asylbewerber sträuben sich gegen Wohnung

    Esslingen – Ein Asylbewerberpaar hat sich am Donnerstagabend in Esslingen gegen seine Unterbringung derart gesträubt, dass die Polizei anrücken musste.

    Wie die Beamten melden, zeigte ein Mitarbeiter der Stadt Esslingen den beiden gegen 17 Uhr die Wohnung in der Spitalsteige, die dem 36-Jährigen, seiner 33 Jahre alten Frau und deren beiden Kindern zugewiesen worden war. Weil die Wohnung aber vermutlich nicht den Vorstellungen des aus Nigeria stammenden Paares entsprach, baten sie den städtischen Mitarbeiter um eine andere Wohnung. Nach einer längeren Diskussion lehnte dieser allerdings ab.
    Am Wegfahren gehindert

    Als der städtische Mitarbeiter danach wegfahren wollte, stellte sich der 36-Jährige vor sein Auto, um ihn am Wegfahren zu hindern. Auch nach einer einstündigen Diskussion konnte der 36-Jährige nicht dazu bewegt werden, den Weg frei zu machen. Der städtische Mitarbeiter rief die Polizei. Nachdem die Beamten die Wohnung ebenfalls begutachtet hatten und keinerlei Mängel feststellen konnten, legten sie dem 36-jährigen nahe, sie zu beziehen. Darüber offensichtlich unzufrieden, stellten sich der Mann und seine Frau nun vor den Streifenwagen, um die Beamten am Wegfahren zu hindern.
    Diskussion fruchtet nicht

    Weitere Diskussionen verliefen erfolglos. Schließlich warf die 33-Jährige ihre Tasche unter den Streifenwagen, legte sich vor das Auto und stellte sich bewusstlos. Ihr Mann schrie daraufhin herum, der Streifenwagen habe seine Frau überrollt. Die Polizei alarmierte den Rettungsdienst, welcher die völlig unverletzte Frau zur Untersuchung und Beobachtung in ein Krankenhaus brachte. Erst danach beruhigte sich die Situation – und schließlich bezog der 36-Jährige mit seinen Kindern die Wohnung.

    Wenn Polizei und Mitarbeiter der Stadt Esslingen nicht „völkisch“ wären, hätten sie die Gegenwehr der Fachkräfte nicht provoziert. Eine 5-Zimmerwohnung hätte es sein müssen, denn die Gläubigen aus Afrika vervielfältigen sich sicher noch in Serie, damit der Fachkräftemangel behoben werde.

    • Klaus permalink

      Wenn ich „Hen-riette“ (bekannt aus dem Tagesspiegelforum) wäre, würde ich eine Solidemo für die jetzt traumatisierten Vollkomfortwohnungsbezieher organisieren.
      Vielleicht waren sie verängstigt das Wasser und Strom aus der Wand kommen? Da kann man mal sehen wie unsensibel auch die Gutmenschen sein können.

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