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Tod den Juden

by - Juli 10, 2015

Alle Jahre wieder ist Quds-Day in Berlin. Alle Jahre wieder fordert eine Querfront von Linken, Rechten und Gläubigen unter dem Label Antizionismus den Tod der Juden in Israel. Und alle Jahre wieder simuliert der Tagesspiegel Entsetzen. Gesicht zeigen gegen Mord und Fanatismus, titelt der Tagesspiegel am 9.7.2015. Gemeint sind tatsächlich die Volksgenossen von der iranisch gesteuerten Hamas. Die Hamas wird von Gläubigen organsiert, die, wenn sie gerade keine Abweichler aus eigenen Reihen bestialisch ermorden, jene knapp sieben Meter langen Raketen mit 90 Kilo Sprengstoff (abfeuern) … die ungelenk irgendwo einschlagen (Hatice Akyün im Tagesspiegel vom 23.11.2012). Einer ihrer Führer ist der Terrorist Maschaal, den der Tagesspiegel einen Pragmatiker mit dem silbergrauen Bart nennt.

Der Tagesspiegel wäre nicht der Tagesspiegel und seine Ulrike Becker nicht seine Schreibkraft, wenn nicht das, was sich in Berlin jedes Jahr abspielt, im Blatt für den antisemitischen Antifaschisten nur so ausgedrückt werden darf:

Der Quds-Marsch in Berlin ist keine Demonstration eines kleinen Berliner Bündnisses, sondern eine Macht-Demonstration des iranischen Regimes. Das aber steht für Islamismus, Antisemitismus und Homophobie. Darum: Protest! Ein Gastbeitrag.

Das iranische Regime steht nicht für Islamismus sondern für den Islam. Die Varianten des Islam, die es sonst noch so gibt in den Staaten des OIC unterscheiden sich zwar, mit Demokratie und Rechtsstaatlichkeit hat keine etwas zu tun, mit Barbarei, Homophobie und Antisemitismus aber alles.

Juden und Schwule wissen ein schlimmes Lied davon zu singen, wie es ist, als Jude oder Schwuler durch die gläubigen No-go-Areas von Berlin zu gehen, wenn sie als Juden und Schwule erkennbar sind. Um zu erfahren, was der durchschnittliche Gläubige über Schwule und Juden denkt, muss man nicht in den Iran fahren. Es genügt ein Besuch in einer der vielen „Brennpunktschulen“.  „Du Jude“ und „Du Schwuler“ sind bevorzugte Schimpfwörter des gläubigen Nachwuchses.

Der Tagesspiegel wäre nicht der Tagesspiegel und sein Hass-Manager nicht Atila Altun, wenn die zaghafte Kritik im Artikel nicht von der antisemitischen Forums-Antifa zurückgewiesen würde. Weil Antisemiten wie alle Ideologen unter Vernachlässigung von Logik und Wissen schwadronieren, nimm es nicht Wunder, das User mistral am 9.7.2015 um 23:42 Uhr unbeabsichtigt preisgibt, wen er meint, wenn er die lange Judenverfolgung in Zweifel ziehend sagt (Hervorhebung DK):

Wie recht sie haben.

letztes Jahr bin ich auf die Demo von Quds Day gegangen. Ich stand 100 % hinter der Botschaft der Demo. Der Artikel oben bezeichnet die Demo als MÖrder, dabei töten die Israelis nicht wenige Zivilisten letztes Jahr, vor allem Kinder und Frauen. Und wenn man sieht, wie weit sich Israel ausgebreitet hat, und wie winzig Gaza ist, drängt sich die Ungerechtigkeit total auf.

Die Israelis mögen Jahrhunderte Opfer gewesen sein. Was ihnen angetan wurde war sehr schlimm. Aber das berechtigt sie nicht, Bomben auf KInder zu werfen.

UNd so verstehe ich die Demo. Es kann doch nicht sein, dass Muslime überall getötet werden. Durch die vielen Kriege in islamischen Lämdern kommen diese Menschen nie auf einen grünen Zweig.

Die antisemitische Forums-Antifa tobt vor Begeisterung und hetzt vom Hass-Manager gemanagt. Sind wir jetzt für Zensur? Natürlich nicht. Es gibt nichts Besseres als Trolle, die sich kenntlich machen. Die Kommentare sind gut geeignet um ein Verständnis vom Hass-Management zu entwickeln.

User mistral übernimmt die Propaganda der Hamas und stellt die Judenverfolgung mit der Formulierung „Die Israelis mögen Jahrhunderte Opfer gewesen sein“ infrage. Er zeigt gleich noch, dass Juden und Israelis dasselbe sind, wurden doch die Israelis schon seit Jahrhunderten verfolgt. Diese Verständnis führt zur Gewalt gegen Juden auch in Deutschland, um die Aufmerksamkeit auf den Gaza-Konflikt zu lenken. So die Formulierung eines Richters in Wuppertal, der drei Gläubige, die Molotowcocktails auf eine Synagoge geworfen hatten, zu milden Bewährungsstrafen verurteilte.

Kommentare wie der des Users mistral stören den Hass-Manager überhaupt nicht. Der Kommentar erscheint. Ganz anders sieht es aus, wenn es um Türken geht. Da differenziert es im Hass-Manager. Er oder einer seiner Unterzensoren nehmen schon Anstoß, wenn in einem Kommentar von türkischen Familien gesprochen wird. Der Kommentar wird nicht freigeschaltet und auf Nachfrage erhält der zensierte User diese Antwort (Aus Atila Altun, Hassprediger und raffgieriger Spalter):

Hallo @schmetterball,

 in Ihrem Kommentar finden sich leider einige Passagen, die wesentlich zu weit gehen. Zuallererst einmal der letzte Satz: Sie unterstellen in pauschaler Manier “türkischen Familien” (was ist das  berhaupt? Meinen Sie Menschen, die aus der Türkei ausgewandert sind? In erster, zweiter oder dritter Generation? Oder geflohene Kurden vielleicht? Oder Menschen, die aussehen, als seien ihre Großeltern nicht in Berlin geboren?). Weiterhin gehen Sie pauschal gegen Herrn Mutlu vor, der in keinem Teil seines Artikels erwähnt, dass die Eltern nichts zur Bildung ihrer Kinder beitragen müssten. Er adressiert auch nicht Sie, sondern alle Bürger. Und er fordert die Investition von Geld in die Bildung aller Kinder. Unabhängig davon ist die Unterstellung, jemand, der Türkisch spreche, in welchem Kontext auch immer, könne deswegen automatisch weniger Deutsch eine pauschale Unterstellung.

 So oder so,  über diese Dinge könnte noch in neutralerer Form diskutiert werden, durch Ihren letzten Satz erteilen Sie leider jeder respektvollen Diskussion eine Absage. Bitte nehmen Sie in Ihren künftigen Kommentaren Abstand von derlei Pauschalisierungen.

 Mit freundlichen Grüßen,

 Die Community-Redaktion, hle

So geht Hass-Management!

 

 

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8 Kommentare
  1. Burgunder permalink

    Schon gestern hat eine Berliner Zeitung vorgelegt

    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/video-zum-al-quds-tag-in-berlin-polizisten-ueberhoerten-hassparolen-gegen-israel,10809148,31222522.html

    und heute nachgelegt

    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/antisemitische-parolen-bei-al-quds-marsch-in-berlin-juedisches-forum-erstattet-anzeige-wegen-volksverhetzung,10809148,31231224.html

    Nur am Askanischen Platz wartet man noch auf die Sprachregelung.

    Nebenbei, wenn es Meisner ernst meinte, würde er eine Perlensammlung aufmachen. Aber dazu müßte der Islamische Beobachter erst mal wieder Zeitung werden.

  2. Paul permalink

    Judenfeindlichkeit kennt der „Lügel“ nur wenn „Kerndeutsche“ die Täter sind.

    „Deutlich weniger Israelfeinde als angenommen“ titelt der Tagesspiegel.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/kudamm/al-quds-tag-in-berlin-deutlich-weniger-israelfeinde-als-angenommen/12035586.html

  3. Wir haben es oben geschrieben. Einmal im Jahr zum Kotz-Day simuliert der Tagesspiegel Empörung, wenn Gläubige, die wie immer mit dem Islam nichts zu tun haben, zum Mord an Juden aufrufen. Weil die Rechts- und Linksextremisten diesmal mit den Gläubigen zusammen zum Mord aufrufen, muss ein Artikel reichen, der ziemlich dröge geschichtliche Fakten referiert. Empörung, die etwa beim Profi-Antifaschisten Frank Jansen auflodert, wenn der irgendein geschmiertes Hakenkreuz unbekannter Herkunft entdeckt, fehlt diesmal völlig. Dafür schaltet Hass-Manager Atila Altun die Kommentare seiner Antisemiten frei, damit die ihren üblen Hass auf Juden frei äußern können.

    Undenkbar, dass im Lügel ein Artikel erscheint, wie ihn Gunnar Schupelius am 9.7.2015 in der BZ geschrieben hat:

    Aber es wird nicht offen für dieses Ziel getrommelt, sondern sehr sorgfältig verdeckt. Die al-Quds-Propaganda ist eingekleidet in eine so wahnwitzige Demagogie und so ungeheure Lügen, dass ein Joseph Goebbels noch davon lernen könnte. Aufgerufen wird unter der Überschrift „Friede und Gerechtigkeit“ (http://www.qudstag.de). Dann wird erklärt, dass „die Zionisten“ nicht nur „Palästina“ besetzt halten wollten, sondern das Ziel verfolgen, die gesamte muslimische Welt zu spalten.

    Das Ziel wird sorgfältig verdeckt. Darum kann der Tagesspiegel auch von „ungelenken Raketen“ schreiben, die „irgendwo einschlagen“, wenn der Raketenterror der Hamas gemeint ist. Darum kann der Tagesspiegel auch davon ablenken, worüber Schupelius schreibt:

    Warum zitiere ich den selbst ernannten Herrscher aus Teheran so ausführlich? Weil seine Worte deutlich machen, dass mit dem Kampf gegen Israel, der heute wieder auf dem Kurfürstendamm offen propagiert wird, mehr gemeint ist, als nur der Kampf gegen Israel. Es ist der Krieg gegen den Westen, gegen die freien Länder, auch gegen die Demokratien Europas, der hier in den Köpfen vorbereitet werden soll.

    Das Agitprop-Blatt Tagesspiegel ist Teil der Propaganda gegen den Westen und seine noch vorhandene Freiheiten. Er ist Teil derjenigen Propagandatruppen, die den Krieg gegen den Westen in den Köpfen vorbereiten. Anders ist die Freude von Andrea Dernbach über die Aussicht, dass die Faschisten vom Milli Görüs nicht mehr beobachtet werden sollen, nicht zu verstehen (Tagesspiegel vom 1.7.2015). Anders ist es auch nicht zu verstehen, dass ein Kommentar folgenden Inhalts vom Hass-Manager freigeschaltet wird:

    KeineMachtfuerDumme am 10.7.2015 um 12:46 Uhr:

    Das gespielte Echauffieren

    Solange Kriegsverbrechen gegen die palästinensische Bevölkerung begangen werden, solange das Israelische Militär und die rechtsextreme israelische Regierung Massenmord an palästinensischen Bürger begeht, kann man sich doch nicht ernsthaft über Al-Quds-Tage und den Hass wundern.

    Die tausenden Toten des Gaza-Kriegs vergessen?

    Der Kommentar ist nur einer unter vielen dieser Qualität.

  4. Zum Thema gehört der offene Brief von Charlotte Knobloch, letztes Jahr an Todenhöfer geschrieben zum Quuds-Tag. Der Brief hat nichts bewirkt. Das kann man auch an den Kommentaren im Tagesspiegel sehen, in denen sich Antisemiten unter dem Deckmantel der „Israelkritk“ austoben können, ungehindert vom Hass-Manager Atila Altun. Der Antisemitismus von Islamisten, Rechtsextremen und Linksextremisten, im offenen Brief „radikale Linke“ geannt, wachst, blüht und gedeiht:

    Islamisten, Rechhtsextreme und radikale Linke vereinen sich auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner und demonstrieren gegen Israel. Ihre Slogans aber haben mit Israel oft gar nichts mehr zu tun. Es entlädt sich blanker Antisemitismus. Verbaler Judenhass, der so brutal und kaltherzig artikuliert wird, dass gewaltsame Übergriffe, wie sie etwa in Frankreich zuletzt schon geschahen, auch in Deutschland drohen.

    Offener Brief an Jürgen Todenhöfer

  5. frieda permalink

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/kudamm/al-quds-tag-in-berlin-israelfeinde-ziehen-ueber-den-kurfuerstendamm/12035586.html

    mistral
    10.07.2015 21:01 Uhr

    Antwort auf jimknopf vom 10.07.2015 20:36 Uhr
    Waren sie da?
    Ich ja, fast bis zuletzt. Und „Jude, feiges Schwein“ habe ich nirgends gelesen oder gehört. Klingt auch eher deutsch.
    Was aber gerufen wurde, als die Demonstranten in der Kurve an den Israelis vorbeigingen und alle durcheinandern schrien war „Kindermörder“ in Richtung pro israelische Demo…..

    Der palästinensischen Propagandaflöte kann geholfen werden…

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/gaza-demo-in-berlin-american-jewish-committee-stellt-strafanzeige-wegen-volksverhetzung/10224356.html

    Noch nie gelesen, noch nie gehört, muß deutsch sein….geht gar nicht anders, aber doch nicht die friedlichen Hamas- Groupies, die ja explizit für Frieden stehen.

  6. frieda permalink

    „Die Berliner Polizei wird auch in diesem Jahr alle Möglichkeiten ausschöpfen, um Hasspropaganda zu unterbinden, und die Auflagen konsequent umsetzen. Antisemitische Hetze wird Berlin nicht hinnehmen”, sagte Innensenator Frank Henkel (CDU). „Wir werden uns stets mit aller Macht gegen diejenigen stellen, die gegen Juden hetzen, Gewalt verherrlichen oder Aktionen gutheißen, die auf die Vernichtung eines Volkes gerichtet sind.“

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/kudamm/al-quds-tag-in-berlin-israelfeinde-ziehen-ueber-den-kurfuerstendamm/12035586.html

    Da könnte doch der Innensenator gleich beim Festival der Antisemiten im Forum anfangen….

    Nehmen wir nur mal einen der harmloseren Sprüchen bei der Demo, wie „Juden ins Meer“ und stellen uns vor, jemand würde es mit der Bezeichnung „Flüchtlinge ins Meer“ lautstark krakeelen.
    Was da so im ***blatt, bei Matze M. und im Forum los wäre, kann man sich leicht vorstellen.
    Sind aber Juden gemeint, regt sich der gutmenschelnde Antifaschist nicht weiter auf….

  7. Columbo permalink

    Ja, wahrlich erstaunlich, was sich da wieder tut.

    Die Botschaft der Demo ist: „Juden ins Gas!“

    Und mistral steht zu 100 % hinter dieser Botschaft. Ohne Worte. Muss man nicht weiter kommentieren.

    Irgendeiner dieser Dussel, ich erspare mir die Mühe zu suchen, wer das war, meinte noch, da würden ja nicht nur Iraner mitlaufen, sondern auch „Pegidisten“. Zu dämlich zu kapieren, dass Pegida & Co. nun gerade einen pro-israelischen Kurs fahren.

    Schön auch, der (jüdischen?) Autorin Ulrike Becker „Voreingenommenheit“ zu unterstellen. Die sei ja parteiisch. Da darf man dann natürlich seine Meinung nicht mehr äußern. Darf man also fordern, dass ein Eiermann Mazyek auch keine Gastbeiträge mehr schreiben dürfe, da er als Moslem ja voreingenommen sei?

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