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Mekka – die Stadt fern von allem Irdischen

by - Juni 16, 2015

Um der barbarischen Religion in Deutschland den Weg zu bereiten, friedlich und barmherzig wird diese Religion genannt, hat der Tagesspiegel wieder einem Kopftuchmoslem Gelegenheit gegeben, das Kopftuch und die Religion schön zu reden. Büsra Delikaya heißt die Dame, die auf ihrem Blog einen Reisebericht präsentiert:

Notizen einer Reisenden

Mekka, 06.04.2015

Eine Stadt eingetaucht in Geschichte, mit Spiritualität ummantelt, durch Göttlichkeit zugedeckt. Erfahrungen, die unbezahlbar sind. Nirgendwo erblickte ich so viel Symbolik wie dort.
Ein im Grunde einfacher robuster Stein, mit einem schwarzen Tuch bezogen, verziert mit goldenen Ornamenten. Doch die vermeintliche Einfachheit dieses Steins ist nicht real, wenn man direkt vor ihr steht.
Die Anwesenheit Gottes war nie stärker zu spüren und die Einheit des islamischen Kerns nie deutlicher zu sehen. Wenn der Adhan, der Gebetsruf ertönt, und Millionen von Menschen aufstehen, sich kerzengerade hinstellen, sich vor dem Haus Gottes aufbäumen und all die Augen nur auf einen Punk fixiert sind, ist der Bund Gottes, der alle innerlich zusammenschnürt, nicht mehr zu leugnen. Und wenn die auf unterschiedlichste Weise geformten Körper, in all den Größen und Farben so gleich erscheinen, nichts mehr einen Unterschied wert ist, dann ist sicher; dieser schwarze Stein birgt die Seele dieser Religion.
Er repräsentiert die Essenz unserer Wesen, trägt den Geist des Islam. Ich berührte keinen einfachen viereckigen Stein – meine Fingerspitzen streiften die goldenen, im Takt meines Herzens pochenden Adern dieser Religion. Sie tasteten das schwarze Samt der Würde jenes Glaubens, den ich in mir tragen darf. Ich habe mein Herz und meine Seele in Mekka gelassen, riss meine Wurzeln, die ich dort erst bemerkte heraus, und kam zurück.
Es war keine Reise in ein fremdes Land, es war eine mir völlig unbewusste Rückkehr in mein tatsächliches Zuhause. Der Ort, der seine Erde für die Geburt meiner Religion zur Verfügung stellte.
Der Himmel, unter dem mein Prophet atmete.

Mekka – die Stadt fern von allem Irdischen.

Dieses Mekka, das die Essenz unserer Wesen repräsentiert und den Geist des Islam trägt, liegt am westlichen Rand Saudi Arabiens. In Saudi Arabien wurde kürzlich ein Blogger zu 1.000 Peitschenhieben verurteilt, in Saudi Arabien werden jeden Freitag nach dem Gebet öffentlich Köpfe und Körperteile nach dem Recht der Scharia abgeschlagen *). In Saudi Arabien werden Frauen gesteinigt, in Saudi Arabien werden Frauen von der Religionspolizei überwacht und ausgepeitscht, wenn ihre Kleidung Teile ihres Körpers, zum Beispiel Haare, entblößt. Saudi Arabien ist wie das Gründungsmitglied Türkei Mitglied der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC). Die OIC hat die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam verabschiedet, in der die Menschenrechte unter den Vorbehalt der Scharia gestellt werden. Verabschiedet wurde die Erklärung, weil die allgemeine Erklärung der Menschenrechte der UN die Religion und Kultur nichtwestlicher Länder nicht beachtet. Also auch nicht die Scharia.

Der Tagesspiegel weiß das.

Der Tagesspiegel gibt einer religiösen Fanatikerin, die in den Notizen einer Reisenden schwülstige Lügen über den Islam verbreitet, die Gelegenheit, die Lügen über den Islam auch auf seinem Internetportal zu verbreiten. Er stellt nicht die Fragen, die User Cesare am 16.6.2015 um 19:25 Uhr stellt:

ernstgemeinte Frage, vielleicht liest sie es ja

Ich bin queer. D.h. ich habe keine typisch männliche Identität, lebe auch mit einem anderen Mann zusammen. Manche sagen dazu „schwul“.

wenn ich eine Frau mir Kopftuch sehe, dann vermute ich dahinter eine konservative Weltsicht, die mich verurteilt. In deren Augen ich etwas unanständiges (ja, nicht was ich TUE, sondern was ich BIN). In Ländern, in denen diese muslimische Weltsicht dominiert haben Menschen wie ich es nicht leicht, werden verfolgt, manchmal sogar mit dem Tode bestraft. Ich kann einfach nicht mit jemandem kommunizieren, bei dem ich vermute dass er mich als unmoralisch oder als Gefahr für die Jugend oder sonst was ansieht. Für mich ist das Kopftuch Ausdruck dieser Werteordnung. Was wäre, wenn ich z.B. in dem Kindergarten arbeiten würde, in den die Autorin eines Tages ihre Kinder schickt. Ich erzähle schon ab und zu was ich am Wochenende gemacht habe und mit wem ich im Urlaub war… was würde sie ihren Kindern sagen über mich und darüber, dass ich keine Frau, sondern einen Mann habe, das würde ich gerne wissen.

Aus einer Moral heraus, die Menschen für ihre Identität verurteilt kann keine echte Toleranz entstehen. Und für mich ist der Islam ein Konstrukt, dass Menschen erdacht haben, weil ich nicht an Gott glaube. Ein Konstrukt, dass mich ablehnt. Komplett.

Ich habe mir mal die Seite der Autorin bei Facebook angesehen.Ich bin sehr sensibilisiert und würde sie außerdem mal fragen, warum der Valentinstag „gay“ ist und warum das offensichtlich als Abwertung gemeint ist, wenn auch vielleicht nicht ganz ernsthaft.

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=834636759930165&set=a.115084525218729.14841.100001515467955&type=1&theater

Auch Kostümjurist southcross leistet am 16.6.2015 um 19:57 Uhr seinen Teil  an der unbeabsichtigten Aufklärung über die friedliche Religion und ihre Hintermänner:

Hmm

Frau Delikaya ist bei „Juga“ aktiv

JUGA veranstaltet Aktionen, um die Bedeutung von Frieden, Gemeinschaft und Gewaltfreiheit über alle Grenzen hinweg zu demonstrieren.

Klick

Beantwortet das Ihre Frage?
Ich denke doch!

Die Frage ist beantwortet, ohne Zweifel, wenn sie auch ein wenig schwer zu verstehen ist. Wir schaffen Klarheit:

Das JUGA-Projekt ist ein Projekt des JUMA-Projektes. Beide Projekte sind Teil der Jugendarbeit in der Şehitlik-Moschee. Die Moschee wiederum ist eine der fast 800 Moscheen der Ditib in Deutschland, der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion.

Der Kreis schließt sich: Die Türkei ist wie Saudi Arabien Mitglied der OIC, die die Menschenrechte unter den Scharia-Vorbehalt stellt. Saudi Arabien köpft, verstümmelt und peitscht schariagemäß nach dem Freitagsgebet öffentlich Menschen … . Mekka liegt in Saudi Arabien, dort wo Büsra Delikaya ihr tatsächliches Zuhause hat.

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Der Himmel, unter dem mein Prophet atmete.

Mekka – die Stadt fern von allem Irdischen.

*) Die FAZ vom 23.9.2014 berichtet:

Eine rote Blutfontäne schießt nach oben

In Saudi-Arabien haben die Enthauptungen drastisch zugenommen. Auch wenn das Königreich die Dschihadisten des „Islamischen Staats“ bekämpft, sind die Gemeinsamkeiten in religiösen Fragen nicht so einfach beiseite zu wischen. Das wird besonders deutlich bei einer öffentlichen Hinrichtung.

Kurz nach vier ist es an diesem September-Nachmittag in Riad, der Hauptstadt Saudi-Arabiens. Gerade eben hat der Großmufti des Königsreichs, Abd al Aziz Al Sheikh, das Freitagsgebet in der Turki-bin-Abdullah-bin-Mohammed-Moschee beendet. In einem verdunkelten Geländewagen war der blinde Prediger vorgefahren und auf Krücken gestützt die Treppe zu einem Seiteneingang hinaufgestiegen. Jetzt strömen Hunderte Männer und ein paar Frauen mit Kinderwagen aus der Moschee und sammeln sich hinter den Absperrgittern, die Militärpolizisten und Sondereinheiten des Innenministeriums rund um den Platz in der Altstadt Riads aufgestellt haben. Unter den Arkaden ist bald kein Platz mehr frei. Dazwischen warten Justizbeamte, Sanitäter, Ärzte und Angehörige der beiden wegen Mordes angeklagten Männer. Als wollten sie den Blick freimachen, fahren die Polizeiwagen zur Seite.

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8 Kommentare
  1. frieda permalink

    Man kann ja nur begeistert sein, bar der gelebten Meinungsvielfalt in der Berichterstattung des ***blatt.
    Das Forum tobt, lobt das ***blatt in höchsten Tönen für den einmalige Artikel gegen die Verhüllung des archaischen muslimischen Eigentums und einseitig wird mal die tatsächlich Realität abgebildet.
    Dann wird aber auch abrupt wieder Schluß sein und in der Vielfalt der Meinung steht es gefühlte 15:1 (Artikelanzahl) für die Kopftuchkriegerinnen.
    So geht Journalismus….erst ungezählte Kampagnenartikel, dann eine Gegenmeinung und schon hat man den Schein gewahrt. Bewußtes Kalkül, denn so wird durchgängig vefahren, nur merken es die Meister erst gar nicht.

    • frieda permalink

      Passend auf den Punkt, treffender kann man es nicht zusammenfassen.
      http://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/der-rat-der-unglaeubigen-ex-muslime-gegen-die-islamisierung-des-abendlandes/11925986.html

      Noch unverdächtigt
      Persönlichkeiten wie Betül Ulusoys sind im politisch korrigierten Deutschland wichtigen denn je! Während deutschstämmige Überbringer der beunruhigenden Botschaft von der Qualitätspresse in Grund und Boden niedergeschrieben und von den anderen Eliten dieses Landes rhetorisch niedergebrüllt werden, dürfen die ungläubigen Ex-Muslime Ihre Botschaft in den gesellschaftlichen Diskurs einbringen, ohne als Nazisympathisanten verdächtigt zu werden – noch.

      Die Fakten aus dem Artikel als Kommentar geschrieben, wäre vom HSM rigoros zensiert worden.

      • frieda permalink

        Allerdings liegt hier eine Namensverwechslung vor. Der User hat fälschlicherweise nicht die Kopftuchaktivistin, Betül U. gemeint, sondern Mina Ahadi.

  2. ConanDerBarbar permalink

    Ich denke mit Mekka verhält es sich wie mit dem Islam:

    Der Islam hat mit dem Islam nichts zu tun und Mekka nichts mit Saudi Arabien.

    Oder welchen Grund könnte es sonst geben, dass der islamische Beobachter dieser Dame ein Podium bietet?

  3. Burgunder permalink

    Fern von allem Irdischem ist auch die Berliner Justiz.

    „Beide haben einen Antrag auf Verlegung in den offenen Vollzug gestellt“, sagt ein Mitarbeiter aus der Gefängnisverwaltung. Zwar ist es durchaus üblich, Strafgefangene nach einer gewissen Zeit vom geschlossenen in den offenen Vollzug zu verlegen – bei guter Führung. „Aber bei den beiden Kerlen hat die Anstaltsleitung die Anträge abgelehnt. Es gab Gründe, die dagegen sprachen“, so der Mann weiter.
    Doch dann zogen die Anwälte der verurteilten Schläger vor Gericht! Der Gefängnismitarbeiter: „Und hier wurde entschieden, dass wir die beiden in den offenen Vollzug verlegen müssen. Wir sind alles andere als glücklich über diese richterliche Anweisung, können aber nichts dagegen machen.“

    Steht nur in einer Zeitung. Für den Islamischen Beobachter kein Grund zur Anstrengung. Sind ja schließlich keine Nazis. Da hätte der mit der Ledermantel-Neurose seinen Urlaub für abgebrochen.

    Es sind nur die Totschläger von Jonny K.

    Ich bin sicher, dass nach einer evtl. Veröffentlichung im Lügel-Forum ein verständiger selbsternannter Gutachter, mit ein paar Pseudokritiken gespickt, die Richtigkeit der richterlichen Entscheidung begründen wird. Dafür jetzt schon aufrichtigen Dank.

    http://www.berliner-kurier.de/polizei-justiz/jonny-k–die-schlaeger-spazieren-schon-wieder-draussen-rum,7169126,30974508.html

    • Burgunder permalink

      Wie vorhergesagt. Aus dem selbstgefälligen Geschwurbel destilliert:

      „Nein, das nennt man Resozialisierung, ein strafrechtliches Prinzip in einem zivilisierten Rechtsstaat.“

      „Alle Gründe, die dagegen bisher ins Felde geführt wurden, sind – so nachvollziehbar sie teilweise auch sein mögen – rein subjektiver Natur. Das Gericht hatte die Beschwerde aber pflichtgemäß nach objektiven Kriterien zu prüfen und da geht es nun mal vor allem um die Frage, mit welchen Maßnahmen am besten eine (Re-) Sozialisierung zu erreichen ist.
      Ist doch besser, wenn solche Täter nicht einfach nur weggesperrt und nach ihrer Haftzeit zur Tür rausgeschubst werden, sondern mittels eines mehrstufigen Sozialisierungkonzepts auf das straffreie und eigenverantwortliche Leben in Freiheit vorbereitet werden, nicht wahr?“

  4. Rechtspopulist permalink

    Hier zeigt sich, dass das Mantra von der Bildung falsch ist. Hier werden hochgebildete Moslems herangezüchtet, die den Marsch durch die Institutionen angetreten haben. Wie diese Mecker-Dame verschweigen sie noch nicht mal mehr ihre üble Gesinnung. Im Gegensatz zum 68er Marsch mit den bekannten verheerenden Ergebnissen ist es diesmal ein gläubiger Marsch mit sicher noch schlimmeren Ergebnissen.

    Sollten er gelingen, dann werden gescheiterte Existenzen, die in den Foren des TSP Anerkennung für ihre Hetze zugunsten des Islam erhoffen, die Fußböden vor dem Betreten durch Gläubige säubern dürfen.

    Verräter liebt man – temporär – , den Verrat nie. Zumal wenn es ungläubige Verräter sind.

    Gute Nacht, Deutschland, gute Nacht Demokratie und Freiheit.

  5. thombar permalink

    neue trolle braucht der TSP!

    angesichts der „wir fördern den radikalen islam“ kampagne des neuen zentralorganes der ditib und des zentralrates der muslime, aka tagesspiegel scheint derselbe seine abgenutzten trolle unauffällig und stück für stück gegen eine neue riege frischer unverbrauchter trolle auszutauschen!

    besondere glanzleistungen rhetorischer, grammatikalischer und logischer art dürfen wir auch weiterhin von felix tabris, wilhelm und beroliner0815 erwarten.

    der tagesspiegel mit seinem trollzoo! auch weiterhin ein garant für amüsement und schlecht gemachtes nudging, ein wunderbares beispiel für scripted reality und kampagnenjournalismus!

    nur nachrichten findet man dort genau so wenig wie man in mekka laut frau Büsra Delikaya irdisches findet.

    wird der tagesspiegel jetzt eigentlich von der ditib finanziert?

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