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Bildung in Berlin: Islamisch

by - März 4, 2015

Nun gut, allgemein kann nicht davon gesprochen werden, dass Bildung in Berlin islamisch geprägt ist. Eher davon, dass Bildung in Berlin Schüler aus den Schulen entlässt, die entweder gar keinen Abschluss schaffen oder einen, dessen Niveau im Vergleich zu anderen Bundesländern eher weiter unten anzusiedeln ist. Zieht man den Bildungsmonitor zurate, der von der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“  gesponsert wird, dann kämpft Berlin zusammen mit NRW, Schleswig-Holstein, Saarland und Brandenburg mehr oder weniger erfolgreich um den letzten Platz.

Man muss nicht nur den Bildungsmonitor betrachten, die regelmäßigen Berichte aus Berlin über marode Schulen und fehlende Lehrkräfte bestätigen das Bild. Die Grüne auf dem Sessel des Bezirksbürgermeisters von Kreuzberg hat es mit ihrer abstrusen Politik für Drogendealer und „Flüchtlinge“ genannte geschafft, einen Haushaltsnotstand herbeizuführen. Geld für Schulen ist wohl kaum noch vorhanden.

Berlins Schulen sind zudem zu einem Experimentierfeld rot grüner Volkserzieher verkommen. Eine „Reform“ jagt die andere um Analphabeten und geistig Behinderte in den Regelunterricht „inkludieren“ zu können. Derweil exkludieren bildungsorientierte Eltern ihre Kinder aus diesen Umgebungen.

Warum sollen wir nicht, denkt man sich vermutlich in der Politszene, die Bildung nicht ganz an die Wand fahren und gleichzeitig Beihilfe zur Islamisierung Berlins leisten.

Gülen Schule-2Auch türkische Eltern mit Bildungsanspruch exkludieren ihre Kinder, um sie vor den maroden Berliner Schulen zu bewahren. Ein Teil davon tut das aber nicht aus diesem Interesse. Sie sind interessiert an der Indoktrination ihrer Kinder, die sie zu wahren Dienern Allahs und seines Propheten abrichten lassen wollen.

Wir haben hier schon öfter über Fethullah Gülen berichtet. Fethullah Gülen, der von den USA aus mit dem derzeitigen Führer aller Türken um die Führerschaft konkurriert, hat sein „Bildungszentrum“ genanntes Indoktrinationszentrum in Berlin-Spandau fertiggestellt (siehe nebenstehenden Flyer, zum Vergrößern klicken). Der Führer aus Ankara betreibt die Islamisierung mittels seiner ihm direkt unterstehenden Religionsbehörde DITIB, der Konkurrenzführer in den USA mittels seiner „Bildungszentren“ die er unter dem Tarnnamen Tüdesb betreiben lässt.

Sieht man sich den dieser Tage verteilten Flyer an, dann mögen manche Eltern eine Alternative zu den maroden Berliner Schulen erblicken. Es klingt zu schön um wahr zu sein: Klassen mit 18-22 Schülern, Mittagessen aus eigener Küche, Frühstücks- und Obstpausen und „zukunftsorientierte Bildungsprogramme“.

Es klingt zu schön um wahr zu sein? Es ist nicht wahr. Jedenfalls nicht in dem Sinne eines freiheitlichen Bildungsverständnisses. Im Jahre 2004 rätselte die taz noch und schrieb, Eine Schule und ein Verdacht:

Aber es gibt einen Verdacht: Tüdesb soll Verbindungen zur Nurculuk-Bewegung um den türkischen Prediger Fethullah Gülen haben, der inzwischen in den USA lebt. Das ist nach Angaben des Freiburger Islamwissenschaftlers und Nurculuk-Kenners Martin Riexinger eine konservativ-islamische Bewegung, die über Missionierung die Islamisierung der Gesellschaft erreichen will und die weltweit ein Netz von Schulen aufbaut. In Stuttgart soll es bereits eine solche Privatschule geben.

Konservativ-islamische Bewegung, so nennt man in der deutschen islamophilen Szene insbesondere türkisch, faschistisch, islamische Organisationen. Auch im Tagesspiegel wird ein Hamas-Terrorist der Pragmatiker mit dem silbergrauen Bart genannt und die faschistische Milli Görüs eine konservativ-muslimisch Islamische Gemeinschaft.

Für Wilhelmstadt-Schulen haben die Anmeldungen begonnen, steht auf dem Flyer. Außer über die paradiesisch zu nennenden Verhältnisse an den Schulen erfährt man nur etwas über die scheinbare Art der Schulen. Es sind ein Gymnasium, eine Fachoberschule, eine Grundschule und eine Sekundarschule. Man muss schon etwas recherchieren um mehr zu erfahren. Tut man das, erfährt man etwas über den Vorstand des Tüdesb. Die Mitglieder heißen Kamil Kan, Mustafa Sahin, Ali Aydemir, Hakan Alkaya, Hakan Balandi, Niyazi Sargin und Irfan Kumru. Spätestens hier müsste die grüne „Mischpoke“ (O-Ton Cem Özdemir) Berlins empört aufschreien: Keine Frau im Vorstand.

Aber es kommt noch besser. Die Welt schreibt am 2.2.2014, zehn Jahre später deutlich besser als die taz damals informiert, unter dem Titel Prediger Gülen züchtet eine türkische Elite heran:

Vertrauenserweckend ist das nicht. Dabei wirbt das türkisch-deutsche Institut Tüdesb damit, ein ganz normaler Verein zu sein, der sich für Bildung einsetzt – mit vier Berliner Kindertagesstätten, sechs Nachhilfezentren und vier Schulen fast ausschließlich für Kinder türkischer Einwanderer.

Und:

In den Schulen rekrutiert die Bewegung ihren Nachwuchs. Der religiöse Kern aber, so sagt es Gülen, seien nicht die Schulen, sondern die Wohngemeinschaften der muslimischen Studenten. Der Prediger nennt sie „Lichthäuser“, Licht als Methapher für die Anwesenheit Gottes. Hier sollen „die leeren Köpfe“ einer „nach inhaltslosen Schablonen lebenden Generation“, schreibt Gülen, mit der Wahrheit des Glaubens gefüllt werden. In den „Lichthäusern“ lernen seine Gefolgsleute einen gemeinsamen Habitus durch strikte Ritualgebete, Koranlesen und die Lektüre seiner 60 Schriften mit Titeln wie „Liebe und Toleranz“. Wer sich in den Schulen gut bewährt, wird in diesen inneren Zirkel der Bewegung aufgenommen.

Was Gülen unter Bildung versteht, kann man auf seiner deutschen Homepage lesen:

Koran und Hadith sind wahr und absolut. Wissenschaft und wissenschaftliche Fakten sind wahr, solange sie mit Koran und Hadith übereinstimmen.

Wie Gülen mit Leuten umgehen will, wenn sie vom wahren Glauben abfallen, steht auf seiner amerikanischen Homepage:

The penalty is death.

Die Strafe für den Abfall vom Glauben ist der Tod. Die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth ist von Gülen begeistert, sie sitzt im Beirat der „Bildungseinrichtungen“ (Zitate siehe Fußnote). Gülen ist klüger als Kenan Kolat und Aiman Mazyek, die Statthalter des Führes in Ankara. Während sie fordern und lamentieren, packt Gülen es an. “Baut Schulen statt Moscheen!” und „Unser Dschihad ist die Bildung.“, dröhnt es aus der Gülenbewegung. Sofern es der Gesinnung der rot grünen Mischpoke nicht sogar entspricht, fallen die Islamophilen auf Gülen herein. Sie führen unbeirrt ihren geisterhaften Kampf gegen Rechts fort. Sie führen ihn weder gegen Gülen noch gegen die türkischen Grauen Wölfe oder Milli Görüs.

Der WDR hat im letzten Jahr eine Dokumentation über Gülen gedreht. Auch Süssmuth taucht in dem Film auf. Mit der Gehirnwäsche und dem Aufruf zum Mord gegen Apostaten konfrontiert, bagatellisiert sie und betont, sie denke nicht daran, den Beirat zu verlassen. Sie verharmlost die Indoktrination mittels Koranlesungen in “Lichthäusern”, die von einem Gülen-Unterführer als “normale Studenten-WG”  bagatellisiert werden. Die seit langem im Internet vorhandenen Todesdrohungen müsse sie erst recherchieren sagt sie.

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Fethullah Gülen , türkisch islamischer Prediger, errichtet in Berlin-Spandau ein Indoktrinationszentrum mit Hilfe der Politik. Im Beirat dieser Stiftung sitzt die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth.*) Was Gülen denen androht, die vom Glauben abfallen? Er droht ihnen den Tod an. Netterweise wird der Apostat erst gefragt, ob er abschwören und zum wahren Glauben zurückkehren will. Antwortet er mit nein, dann folgt das hier:

If they reject this opportunity, the penalty is death.

Also genau das, was in den Ländern des Islams Gesetz ist.

Sein Bildungsverständnis formuliert Gülen ganz unverhohlen auf der deutschen Website:
Koran und Hadith sind wahr und absolut. Wissenschaft und wissenschaftliche Fakten sind wahr, solange sie mit Koran und Hadith übereinstimmen. Sobald sie aber eine andere Position einnehmen oder von der Wahrheit von Koran und Hadith wegführen, sind sie fehlerhaft. Selbst zweifelsfrei etablierte wissenschaftliche Fakten können nicht die Säulen sein, auf denen die Wahrheiten des iman (Glaubens) ruhen. Sie können und sollen nur als Instrumente betrachtet werden, die uns neue Ideen vermitteln und zum Nachdenken anregen. Gott ist es, der die Wahrheiten des iman in unser Bewusstsein pflanzt.
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*) Die Bewegung hat mich mit den Gedanken von Toleranz, Bildung und Respekt vor Religion positiv angesprochen. Denn genau das brauchen wir im Bildungsprozess.”
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