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Moderater Islam

by - Januar 21, 2015

Wenn die Jünger Allahs und seines Propheten wieder mal geköpft, gekreuzigt, gesteinigt, ausgepeitscht, verstümmelt oder vergewaltigt haben, dann schreien Gläubige und ihre ungläubigen Anhänger in Presse und Politik gemeinsam mit der marodierenden Antifa auf und sagen, das ist nicht der wahre Islam, das ist Islamismus, hier wurde der wahre Islam gekidnappt.

Wir schreiben die Urheberschaft des Spruchs über den gekidnappten Islam dem Hardcore-Moslem Aiman Mazyek zu, dem Scharia-Anhänger und Kämpfer gegen einen “gemäßigten” Islam. Der Spruch zeigt, dass die Gefahr für westliche Demokratien nicht so sehr im Verhalten des „friedlichen Moslems“ von nebenan liegt. Der friedliche Moslem gleicht dem Volksgenossen während der Nazi-Zeit. Der friedliche Moslem folgt den Regeln seiner Führung und nimmt, wenn er in die Länder der Ungläubigen eingewandert ist, an sozialen Wohltaten mit, was er kriegen kann.

Der größte Teil der friedlichen Moslems hält sich an gläubige Regeln. Ein Teil davon zwangsverheiratet, verprügelt oder bedroht unbotmäßige Ehefrauen und Töchter nach den Regeln des Glaubens und ruft den Scharia-Richter bei Streitigkeiten. Zum Beispiel wenn der Brautpreis für die zwangsverheiratete Braut dem väterlichen Eigentümer nicht hoch genug ist. Der Scharia-Richter wird auch gerufen, wenn der Mörder aus Gründen Ehre seine Ehefrau im Namen Allahs umgebracht hat und die Familie der Frau mit einem auszuhandelnden Blutgeld von der Blutrache abgehalten werden soll. Wie Frauen und Töchter regelgemäß verprügelt werden müssen, verkündet das von Grünen, Roten und Schwarzen gelobte Islamische Zentrum München. Die Legitimation von Morden aus Gründe der Ehre verkneifen sich die Gläubigen aus München noch.

Wenn der zumeist friedliche Moslem von nebenan dem zumeist friedlichen Volksgenossen der Hitlerzeit gleicht, dann gleichen islamische Funktionäre islamischer Lobbyvereine den Nazi-Funktionären, als deren herausragendes Beispiel der Propagandaminister Joseph Goebbels gelten kann. Während der frei und offen lügen und hetzen, jeden Widerspruch durch die Gestapo und eine politische Terrorjustiz ersticken konnte, befinden sich islamische Funktionäre in einer deutlich unbequemeren Situation.

Ihre Lügen werden in einer offenen Gesellschaft schnell enttarnt. Auch wenn Quasselsendungen im Fernsehen, genannt Talkshows, und Propaganda-Gazetten wie der Tagesspiegel aus allen Rohren schießen um jeden Widerspruch medial zu ersticken. Es funktioniert nicht. Der Widerspruch zwischen dem Erleben der Bevölkerung mit Gläubigen und der geschönten Darstellung in Presse und Politik ließe sich nur mit einer neuen Gestapo unter der Decke halten.

Die gläubigen Funktionäre, die im Auftrag des türkischen Führers und arabischer Diktaturen in Deutschland und Westeuropa unterwegs sind, haben nicht die repressiven Instrumente ihrer Auftraggeber zur Verfügung. Sie müssen sich noch auf ihre nützlichen Idioten, die Fußtruppen der linken SA, verlassen, die ihr Verständnis von Demokratie mit purer Gewalt demonstrieren. Da war z. B. wohl selbst die taz baff, als sie zum Thema Flüchtlinge wegen linker Gewalt eine Veranstaltung in Hamburg zur dortigen Bürgerschaftswahl nach fünf Minuten abbrechen musste.

Die Vereinnahmung englischer, amerikanischer, russischer, vietnamesischer, französischer, spanischer, italienischer und griechischer Einwanderer unter dem Decknamen „Migrant“, wenn nur Gläubige aus den Herrschaftsgebieten des wahren Glaubens gemeint sind, verfängt nicht mehr so richtig. Ihre Vereinnahmung, die nur dem Zweck dient, Kritiker des Islams als Ausländerfeinde diffamieren zu können, ist längst als Lüge enttarnt. Und nicht nur als Lüge des Teils der Presse, die treffend als Lügenpresse bezeichnet wird. Es sind auch die Lügen von sogenannten Beauftragten mit und ohne Ministerrang, die sich Integrationsbeauftragte nennen und zumeist einen gläubigen Hintergrund haben. Sie tun so, als täten sie allgemein etwas für die Integration, gemeint ist aber die Privilegierung Gläubiger in Deutschland – zumeist im Auftrag der Religionsbehörde des Führers in Ankara.

Will man sich informieren, dann legen wir den Tagesspiegel zur Seite und greifen zu einer Zeitung, schreiben wir, wenn die Aktivisten der Schreibstube schweigen, verharmlosen oder lügen. Allgemein kann man den Satz auch so formulieren: Will man sich informieren, greife man keinesfalls zur Lügenpresse.

Wir haben zur Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen gegriffen. Dort sind wir auf den EZW-Newsletter 1/2015 gestoßen. Unter 1. lesen wir etwas über Einstehen für Freiheit und das Recht auf Kritik und unter 2. über Welche Koranauslegung gilt? Zu 2. gibt es ein PDF-Dokument, dessen Text an Hand der Sure 5.32 belegt, wie Takiya-Experten der islamischen Verbände lügen. Interessant ist, dass sich das Dokument auf den ZMD (Zentralrtat der Muslime) des Scharia-Anhängers Aiman Mazyek bezieht. Im folgenden dokumentieren wir auszugsweise:

Häufig wird dieser Koranvers herangezogen, um zu belegen, dass der Islam gegen Gewalt sei und gar ein generelles Tötungsverbot kenne – daher könnten Verbrechen wie die in Paris nichts mit „dem Islam“ zu tun haben. Immerhin wurde diesmal nicht – wie sonst häufig – der einschränkende Halbsatz weggelassen, der den Hintergrund der Blutrache und die Bedingung für eine „rechtmäßige“ Tötung deutlich macht (vgl. Sure 18,74). Allerdings hat der Vers auch einen Anfang und eine Fortsetzung, die praktisch nie zitiert werden (obwohl sie inzwischen auch vielen Nichtmuslimen be­kannt sind).

Es ist daher erneut daran zu erinnern, dass der Vers so beginnt: „Aus diesem Grunde haben wir (d. h. Gott) den Kindern Israels vorgeschrieben:…“ – nachzulesen in der Mischna Sanhedrin IV,5 –, und dass der Vers an die Geschichte der Adams­söhne anschließt, in der der ungerechte Kain den gottesfürchtigen Abel und damit dessen ganze ungeborene Nachkommenschaft („alle Menschen“) tötet. Die Fort­setzung des Verses lautet: „Unsere Gesandten sind bereits mit klaren Beweisen zu ihnen (d. h. den Juden) gekommen. Danach aber sind viele von ihnen wahrlich maßlos … geblieben.“ Vor allem aber wird direkt anschließend in Vers 33 sehr plastisch der Lohn derjenigen aufgelistet, „die Krieg führen gegen Allah und seinen Gesandten und sich bemühen, auf der Erde Unheil zu stiften“, nämlich: „dass sie allesamt getötet oder gekreuzigt werden, oder dass ihnen die Hände und Füße wechselseitig abge­hackt werden, oder dass sie aus dem Land verbannt werden.“

Es ist also nach dem Korantext klar: „… tötet nicht die Seele, die Allah verboten hat zu töten, außer aus einem rechtmäßigen Grund!“ (Sure 6,151, vgl. 17,33; 25,68; 7,33). Der rechtmäßige Grund nach dem Koran lautet an dieser Stelle Kriegführen (muhāraba) gegen Gott und seinen Propheten sowie „Unheilstiften“ (fasād/ifsād).

Unheilstiften ist keine Kleinigkeit, sondern die vorsätzliche Störung der von Gott ge­stifteten und bleibend gültigen Ordnung durch gottlose Übeltäter (Sure 2,6-15; z. B. der Juden, Sure 5,64). Das Unheil und den Aufruhr (fitna) der Ungläubigen muss man bekämpfen (Sure 2,190-194; 8,73).

Ein besonders großes Unheil ist der Abfall vom Glauben. Dazu gehört auch die Schmähung eines Propheten. Diese Art von Beleidigung wird in Schariawerken im Ka­pitel „Apostasie“ verhandelt. Wer den Namen eines Propheten verächtlich macht o­der einem Propheten einen Mangel vorwirft, ist ein Abtrünniger. Die Rechtsschulen des Islam sind sich einig, dass der Apostat mit dem Tod zu bestrafen ist.1 „Ebenso verhält es sich mit dem, der einen Propheten … beleidigt. Er wird ohne Aufforderung zur Buße getötet.“ – „Wer den Gesandten Gottes (d. i. Muhammad) schmäht oder beleidigt, oder einen anderen der Gesandten, die ihm Koran vorkommen, oder wer den Gesandten Gottes in seiner Einladung (zum Islam) für einen Lügner erklärt, wird in Vollzug der Strafe für die Übertretung der von Gott gesetzten Grenze (hadd) getö­tet.“2

Nein zu jeder Gewalt? „Gewalt gegen Unschuldige ist durch nichts zu rechtfertigen“, erklären die Islamvertreter. Und gegen „Schuldige“ im Sinne der Tradition? Ange­sichts der Lehre von der unabänderlichen und universalen Gültigkeit des Korans und der Sunna stellt sich die dringliche Frage, wie die Muslime in den Moscheegemeinden und allen voran die Vertreter der Islamverbände diese Zusammenhänge verstehen und interpretieren.

Der Zentralratsvorsitzende Aiman Mazyek fordert, „differenzierter zu diskutieren“, und beklagt „eine fehlende Trennschärfe zwischen Religion und Extremismus“3. Da kann man ihm nur beipflichten, gerade auch im Blick auf seine eigenen Reihen, in de­nen sich etliche der islamistischen Muslimbruderschaft nahestehende Vereine sowie der türkische ATIB-Verband befinden, eine Abspaltung der Auslandsorganisation der rechtsextremen Grauen Wölfe. Vieles von dem, was sie vertreten, passt nicht zu dem, was der Vorsitzende nicht müde wird in die Kameras zu verkünden. Kein Wunder, dass auch Muslime verunsichert sind. Was gilt denn nun – das Fernsehen oder der Koran?

Offenkundig fällt der Scharia-Anhänger Mazyek auch in christlichen Kreisen auf. Im Text wird weiter auf ihn und seinen Verein Bezug genommen. Es wird deutlich, moderat ist der Islam nur, wenn seine Funktionäre keine oder nur wenig Macht haben. Bis dahin unterwandern sie die demokratischen Gesellschaften. Organisationsformen sind neben den Lobbyvereinen Moscheen und Kulturvereine. Kopftuchmoslems treten im Fernsehen auf und verkünden in Talkshows die Botschaft von der friedlichen Religion und von den Frauen, denen die Religion ein gleichberechtigtes Leben garantiert. Talkmaster laden Gäste ein, auch ungläubige, die dem nicht widersprechen. Diskutiert doch mal ein korankundiger Moslem kritisch mit, dann sieht es schlecht aus für die Takiya-Experten mit und ohne Kopftuch:

Friedensprediger oder Glaubenskrieger: Ist der Islam gefährlich? – log in mit Hamed Abdel-Samad

 

 

 

 

 

 

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