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Was hilft gegen Faschismus? Mehr Faschismus!

by - Oktober 21, 2014

Aiman Mazyek, vermutlicher Schöpfer der “Theorie” vom gekidnappten Islam, Kämpfer gegen einen “gemäßigten” Islam und Anhänger der Scharia, ist gern gesehener Gast beim Tagesspiegel. Andrea Dernbach räumt ihm hin und wieder ein warmes Plätzchen auf dem Server ein. Gelegentlich verunglimpft er Necla Kelek als Islamhasserin. Dernbach ließ Mazyek, das hier sagen:

Die Auszeichnung einer „einschlägig bekannten Islamhasserin“, schreibt Mazyek, sei „nur ein erneutes Beispiel einer verfehlten Politik, von der ich mich distanziere“.

Klar, dass sich diese Figur, der seinen Verein großspurig Zentralrat der Muslime nennt (ZMD), von Kelek aber nicht von der menschenverachtenden Scharia distanziert. Im Interview auf DIE WELT verharmlost dieser Lügenbold die Scharia:

Ich denke das geht, indem wir zunächst sagen, was wir unter Scharia verstehen, denn da gibt es große Missverständnisse, die wir aufarbeiten müssen. Scharia (übersetzt: „Der breite Weg zur Tränke“ – Anm. d. Red.) ist eine Art muslimischer Katechismus, welcher göttliche unveränderliche Vorschriften wie z.B. die fünf Säulen und insbesondere Dinge des Glaubens (z.B. wie ein Muslim betet oder wie die Riten der Pilgerfahrt aussehen, siehe auch 5 Säulen des Islam – Anm. d. Red.) beinhaltet. Ein großer Teil der Scharia besteht aus veränderlichen Richtlinien, die die Gelehrten im Laufe der Zeit durch theologische Gutachten abgeleitet haben, welche demnach disponibel sind. Oft wird Scharia fälschlich mit drakonischem Strafgericht gleich gesetzt oder Kritiker schreiben für ihre polemischen Zuspitzungen der Scharia die Rolle eines Antisystems zur Demokratie zu. Beides trifft nicht zu und hat mit der eigentlichen Bedeutung nichts gemein.

Recht hat sie, die Fachkraft für Takiya. Die Scharia ist nicht nur die Grundlage für barbarische Strafen, sie sorgt auch dafür, dass Frauen das Eigentum ihrer Väter, Brüder und Ehemänner bleiben. Formal gesteht die Scharia Frauen mindere, faktisch aber keine Rechte zu. Das Islamische Zentrum München, eine Kreation des Kopf-ab-Staates Katar, oder war es Saudi Arabien, dokumentiert es auf seiner Website. Eine kranke Religion sorgt für kranke Anhänger. Dass in Syrien ein Vater seine eigene Tochter steinigt, weil sie „Unzucht“ begangen und ihren Wert vermindert hat, ist nicht dem Islamischen Staat zu verdanken (Spiegel Online vom 21.10.2014):

Der IS-Anhänger sagt der Frau, dass sie Ehebruch begangen habe: „Du musst dich Gottes Gesetzen unterwerfen“, teilt er ihr mit. Er fragt sie, ob sie mit der Bestrafung einverstanden sei. Das Opfer nickt zögerlich.

Die junge Frau bittet ihren Vater um Vergebung. Er droht ärgerlich mit dem Finger, sagt mehrfach „Nein“ und dann: „Mein Herz gehorcht mir nicht. Vielleicht vergibt Gott dir.“ Schließlich bedrängen ihn zwei IS-Schergen und fordern den Mann auf, seiner Tochter zu vergeben, schließlich schreibe der Islam das vor. Widerwillig sagt er: „Ich vergebe dir.“

Diese fürchterliche Gesinnung wird auch in einem Interview offenbar, das die ARD in der Türkei mit einem der Brüder führte, die ihre Schwester Hatun Sürücü ermordeten, weil sie „wie eine Deutsche lebte“. Ermordet wurde die Schwester nicht in Syrien oder Katar sondern mitten in Berlin. Einer der Mörder hatte sich in die Türkei geflüchtet, der jüngste kam ins Gefängnis und befindet sich nach seiner Entlassung in der Türkei. Dort wird er wie ein Held gefeiert. BZ vom 16.9.2014: Hatuns Killer verhöhnt die deutsche Justiz

Ihr Bruder wurde wegen des Mordes verurteilt. Doch auch nach neun Jahren Haft zeigt er keine Reue. Vor zehn Wochen ist er aus Deutschland abgeschoben worden. Jetzt verhöhnt er die Justiz und feiert seine neue Freiheit mit einem eigenen Laden. „Kommt und genießt Cig Köfte in Ümraniye“ steht über dem Foto, dass den Schwester-Mörder vor seinem neu eröffneten Imbiss in dem südöstlichen Stadtteil Istanbuls zeigt. Stolz posiert der gebürtige Berliner in schicker grauer Bundfaltenhose und weißem Hemd im Eingang seines Köfte-Restaurants. Mehr als zwei Dutzend Freunde und Verwandte beglückwünschen den verurteilten Killer, der jetzt mit 27 Jahren so frei ist, wie seine Schwester es nie sein durfte und der sein Leben noch vor sich hat.

Reue, weil er seine Schwester im Auftrag des Familienrats ermordete? Warum? Vermutlich wird er mit seinem Bruder den Hintern in die Luft recken und Allah um Vergebung der Sünden seiner Schwester bitten. Schließlich wäre sie in einem islamischen Land gesteinigt worden, sagte einer ihrer Mörder im ARD-Interview. Er bete zu Allah, damit der seiner Schwester die Sünden vergebe. Was sind gerechte Schüsse in den Kopf gegen eine Steinigung, mag er sich gedacht haben.

Es gibt kein islamisches Land auf dieser Welt, dass nicht der Barbarei der Scharia frönt. Von Aiman Mazyek hat Schreibkraft Caroline Fletcher die Weisheit, die sie mit der Überschrift

Was hilft gegen Islamismus? Mehr Islam!

im Tagesspiegel ausdrückt. Mazyek hatte im Interview mit Die Welt von sich gegeben:

… ,dass ich muslimische Extremisten am besten mit dem Islam selber bekämpfe, indem ich ihnen deutlich mache, dass sie den Islam nur pervertieren, anstatt ihn, wie die große friedliche Mehrheit, zu praktizieren.

Was Mazyek sagt und Fletcher kolportiert, ist die Forderung nach noch mehr Faschismus. Auch im Faschismus wurde der Faschismus von einer großen Mehrheit „friedlich praktiziert“. Jedenfalls solange, bis der 2. Weltkrieg begann. Der islamische Faschismus schickt sich gerade an, die Welt in ein Chaos zu stürzen. In Berlin gibt es mehrere Brückenköpfe, zum Beispiel einen in Berlin-Spandau. Davon lesen wir im Tagesspiegel natürlich nichts.

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Der gekidnappte Islam

Fetullah Gülen errichtet in Berlin-Spandau ein Indoktrinationszentrum mit Hilfe der Politik. Im Beirat dieser Stiftung sitzt die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth.*) Was Gülen denen androht, die vom Glauben abfallen? Er droht ihnen den Tod an. Netterweise wird der Apostat erst gefragt, ob er abschwören und zum wahren Glauben zurückkehren will. Antwortet er mit nein, dann folgt das hier:

If they reject this opportunity, the penalty is death.

Also genau das, was in den Ländern des Islams Gesetz ist.

Sein Bildungsverständnis formuliert Gülen ganz unverhohlen auf der deutschen Website:
Koran und Hadith sind wahr und absolut. Wissenschaft und wissenschaftliche Fakten sind wahr, solange sie mit Koran und Hadith übereinstimmen. Sobald sie aber eine andere Position einnehmen oder von der Wahrheit von Koran und Hadith wegführen, sind sie fehlerhaft. Selbst zweifelsfrei etablierte wissenschaftliche Fakten können nicht die Säulen sein, auf denen die Wahrheiten des iman (Glaubens) ruhen. Sie können und sollen nur als Instrumente betrachtet werden, die uns neue Ideen vermitteln und zum Nachdenken anregen. Gott ist es, der die Wahrheiten des iman in unser Bewusstsein pflanzt.
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*) Die Bewegung hat mich mit den Gedanken von Toleranz, Bildung und Respekt vor Religion positiv angesprochen. Denn genau das brauchen wir im Bildungsprozess.”
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4 Kommentare
  1. Neri permalink

    Aiman Mazyek ist der Vorsitzende des „Zentralrat der (Wir sind immer Opfer) Muslime“ und die Webseite quillt nur so voller „Opfer“Themen:

    http://islam.de/123_long.php

    Kritische Selbstreflexion findet man dort nicht.

  2. almansour permalink

    Nicht nur mehr Islam fordert Caroline Fetscher, sondern auch mehr muslimische, mehr osmanische Geschichte an deutschen Schulen.

    Nun haben wir hier zwar einen europäischen Kulturgrund, aber die Beschäftigung mit außereuropäischer Geschichte kann grundsätzlich nicht schaden. Über das Reich der Osmanen z.B. wäre einiges zu erfahren, darunter auch hunderte Ereignisse, die Folge und Ausdruck der mohammedanischen Gewaltrechtfertigung sind: Das Abschlachten der Flüchtlinge in der Hagia Sophie bei der Eroberung von Byzanz, das Halbieren des Bischofs von Otranto nebst 30.000 Toten, Jahrhunderte der Knabenlese, nämlich das Verschleppen von Jungen, um sie als Janitscharen abnzurichten, die immer wiederkehrende Kombination von Umbringen der wehrfähigen Männer und als nutzlos betrachteten alten Frauen und Kleinkindern, Versklavung der verwertbaren Frauen und arbeitsfähigen Kinder …

    Aber hat das Frau Fetscher gemeint? Wohl nicht. Ihre Forderung „Mehr Islam“ zielt darauf ab, die gigantische Geschichtslüge vom friedlichen Islam in die Schülerköpfe zu kloppen. Da wird sie sich einig finden mit dem Faschisten Kenan Kolat, dem Völkermordleugner, der jede Erwähnung des türkischen Genozids an den Armeniern aus deutschen Schulbüchern tilgen will – aus Rücksicht auf die Türkenehre deutscher Schulkinder.

    Vorfeldislamisten nenne ich jene, die sich zum Ziel gesetzt haben, im bürgerlichen Journalismus die Lehre vom einzig wahren Islam und der Minderwertigkeit jeder Denkform zu verbreiten. Frau Fetscher gehört zu ihnen.

  3. Satchmo permalink

    …Er soll sich gegen bestimmte islamische Gesetze stellen und sich zu unserer Verfassung bekennen, und zwar widerspruchsfrei, oder abtreten. …

    Oder aus diesem Land VERSCHWINDEN!

    Gruß

    Satchmo

  4. Nicknamin permalink

    Mazyek lügt noch nicht einmal, er schwurbelt. Er sagt mit den Absätzen nichts aus. Er widerspricht dem schärfsten Kritiker nicht. Ob Gleichsetzung der Scharia mit dem Strafrecht oder nicht, das ist doch nur Gelaber um den heißen Brei, um Begriffe. Er soll sich gegen bestimmte islamische Gesetze stellen und sich zu unserer Verfassung bekennen, und zwar widerspruchsfrei, oder abtreten.

    Dann würde man sehen, wie weit er mit Lügen gehen kann. Die Muslime sind schon vorsichtig und distanzieren sich nicht einfach so vor islamischen Gesetzen. Sie sagen nur einfach nichts aus.

    „Hat mit der eigentlichen Bedeutung nichts gemein.“ Das sind Aussagen, die nur einer Southcross’schen Forderung dienen, bloß keine Distanzierung von bestimmten Gesetzen zu verlangen. Es sagt zu den entscheidenden Fragen nichts, aber auch gar nichts aus.

    „Ein großer Teil der Scharia besteht aus veränderlichen Richtlinien“

    Welcher Teil? Welche Richtlinien? Geht es zur Abwechslung auch konkret?

    Ich finde, dass man fast nur im Dialog herausstellen kann, wie verlogen und nichtssagend Islamverteidiger argumentieren. Daher würde ich auch nicht jeden Troll gleich in die Spielecke verbannen. Die Journalisten der Massenmedien stellen meist nicht die entscheidenden Fragen. Aber jeder einzelne Muslim und Islamophile präsentiert die Widersprüche, in fast gleicher Weise.

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