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Kampf gegen Rechts – Gläubige ohne Schuld

by - Oktober 10, 2014

Kultur und LebensfreudeWenn eine Bande von gläubigen Türken den wehrlosen Jonny K. tottritt und seinen Freund schwer verletzt, dann schreibt der Tagesspiegel voller Verständnis und die Claquere aus der Sozial- und Migrantenindustrie begleiten das Ganze mit Zustimmung. In einer Serie von Artikeln werden die Tottreter als harmlos und reifeverzögert dargestellt. Am Ende stehen für einen Mord, der vom Richter nicht so genannt wird, milde Urteile. Zusammengefasst klingt die Propaganda so:

Es war in einer typischen lauten, alkoholgeschwängerten aggressiven Berliner Partynacht, als es nach einer schrecklichen Verkettung unglücklicher Umstände zu sinnlosen Explosionen der Gewalt kam, an der fünf harmlose Typen und ein bekannter Schläger verwickelt wurden und am Ende ein Toter und ein Schwerverletzter auf der Straße lagen.

Dieser Mord, wir nennen ihn so, hat Aufmerksamkeit erregt. Verschweigen ließ er sich nicht. Also setzte eine Propaganda zu Gunsten der Täter ein. Die meisten dieser Taten erreichen wie Attacken auf christliche Kirchen aber nur selten überregionale Aufmerksamkeit. Als in Kirchweyhe der 25-jährige Lackierer Daniel S. nach einem Sprungtritt gegen den Kopf an einer Gehirnblutung starb, organisierte der Bürgermeister einen runden Tisch gegen Rechts.

Der Haupttäter hatte vor der Tat seine gläubigen Kumpane zur Verstärkung angefordert und soll gesagt haben, „heute stirbt noch jemand“.  Der Richter war darum von mehreren Tatbeteiligten überzeugt. Im Prozess konnte es nicht bewiesen werden. Auch die Todesdrohung blieb unberücksichtigt. Ein mildes Urteil für eine äußerst brutale Tat war das Ergebnis des Prozesses: Fünf Jahre und neun Monate Jugendhaft.

Rechtsanwälte sind clever. Die, die den Mörder, auch ihn nennen wir so, verteidigt haben, sind es mit Sicherheit. Warum nicht den geisterhaften Kampf gegen Rechts nutzen, haben sie sich vielleicht gesagt. Gesagt getan:

Daniel S. wurde am Bahnhof von Kirchweyhe so schwer verprügelt, dass er an einer Hirnblutung starb. Der Täter bekam fast sechs Jahre Jugendhaft. Jetzt fechten die Verteidiger das Urteil an: Wurde der Richter durch rechtsextreme Drohungen beeinflusst?

Rechtsextreme waren nötig, damit der Richter zu einem milden Urteil kommt? Selbst wenn es sie gegeben haben sollte, Drohungen von Rechtsextremen führen zu einem milden Urteil, wenn der Täter Türke ist? Für eine brutale Tat, die mit Vorsatz ausgeführt wurde, sind nicht einmal sechs Jahre Jugendhaft hart? Wir erinnern uns, der Täter hatte vor der Tat seine Kumpane veranlasst zum späteren Tatort zu kommen. Ein Sprungtritt gegen den Kopf soll keine Mord-. mindestens aber Tötungsabsicht sein?

Türkische Täter sind in Augen der deutschen Justiz offenbar stets reifeverzögert (SPIELGEL ONLINE vom 26.2.2014):

 Vor fünf Tagen ist er 21 Jahre alt geworden, ein junger Mann mit „erheblicher Reifeverzögerung“, wie es der Richter nennt. 

Wir vermuten eher, die Drohungen von Seiten der Gläubigen haben nicht so stark gewirkt wie gewünscht.Nun wird die Nazikeule geschwungen um vielleicht ein noch milderes Urteil zu bekommen.

Ganz anders sieht es aus, wenn die Täter „selbsternannte Kerndeutsche“ sind, wie der angestellte Antifaschist vom Tagesspiegel, Frank Jansen, sie insinuierend nennt und dämonisierend beschreibt. Neun betrunkene Deutsche, einige im Alter der Tottreter von Jonny K., hatten einen Türken angegriffen und schwer verletzt. Keiner der „Kerle“ wird von Jansen reifeverzögert genannt. Die Urteile:

Die Erste Große Strafkammer verurteilte am Freitag vier der neun Angeklagten zu Haftstrafen von fünf Jahren bis acht Jahren und zwei Monaten, die anderen fünf wurden freigesprochen. Die Richter zählen fast alle Angeklagten der rechtsextremen Szene zu, sind aber nicht sicher, dass Ausländerfeindlichkeit das ausschlaggebende Motiv war.

Keine Ausländerfeindlichkeit? In der antirassistischen Welt einer Schreibkraft des Tagesspiegels und türkischer Lobby-Verbände kann das natürlich nicht sein. Darum sprach die Nebenklage-Anwältin auch von einem wirren Urteil.

Zurück zur Bedrohung von Richtern. Die ist bisher nur bekannt als Bedrohung  durch gläubige Fachkräfte aus großen Familien, also der organisierten Kriminalität. Die Fälle sind Legion. Meist werden sie nur in regionalen Fernsehsendern oder Zeitungen dokumentiert. Zum Beispiel hier, der Richter steht unter Polizeischutz:

Arabische Clans bedrohen Richter und Polizisten

Natürlich gibt es die Bedrohungen durch Clans auch in Berlin. Darüber „berichtet“ der Tagesspiegel nur verstohlen. Bei diesem Thema gilt plötzlich journalistische Objektivität. Der kriminelle Abou-Chaker-Clan, im Tagesspiegel „arabische Großfamilie“ genannt, ist ein Beispiel. Einschüchterung durch kriminelle Angehörige des Clans? Aber nicht doch. Hier muss ausgewogen geschrieben werden, denn nichts Genaues weiß die Schreibkraft nicht. Über einen Personenschützer schreibt sie im Teaser so:

Viele lassen sich einschüchtern von den Clans in Berlin. Der Personenschützer Michael Kuhr bietet ihnen die Stirn. Ein Angeber? Ermittler sagen: Der Mann ist ein Segen für diese Stadt.

Fachkraft droht (Screenshot aus dem Video)

Fachkraft droht (Screenshot aus dem Video)

Clans, keine Kerle, keine Kern-Araber? Wer weiß schon, dass diese Kriminellen ungehindert die Justiz und die noch kritischen Teile der Presse einschüchtern? Unter dem Arbeitstitel „Endet die Pressefreiheit auf dem Gerichtsflur – Spiegel TV in Moabit„, wird der Auftritt von Kriminellen des Abou-Chaker-Clans auf den Gerichtsfluren in Moabit behandelt. Justizsenator Heilmann und Abgeordnete diskutieren.

Clanmitglieder hatten unter den Augen der Polizei ein Reporter-Team von Spiegel TV angegriffen und bedroht. Zwei der Kriminellen waren wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung angeklagt. Körperverletzung und Erpressung ist eines der Gebiete, auf denen diese „Fachkräfte“ weitgehend ungehindert tätig sind. Ihre fachliche Kompetenz zeigten sie auf dem Gerichtsflur. „Du bist bestimmt ein Pädophiler“, beschimpft die nebenstehende Fachkraft den Reporter. In einem wieder gelöschten Video fügt er noch sinngemäß hinzu, dass der Reporter sicher Kinder habe und er sie besuchen könne.

Überraschend erzählt Justizsenator Heilmann:

Im Nachgang zu dem Spiegel-Beitrag habe ich mit mehreren Journalisten auch persönlich gesprochen, die immer wieder berichteten, dass gerade, wenn gegen Familienclans prozessiert wird, es weiderholt, laufend und fortgesetzt zu Beleidigungen und anderen Behinderungen der Pressearbeit kommt, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt.

Nach dem ersten Vorfall gibt es am nächsten Verhandlungstag Erstaunliches. „Diesmal reagiert die Justiz„, heißt es im Video. Aber wie? Diesmal gibt es Absperrgitter, hinter denen Wachmänner stehen und Journalisten am Kontakt mit den Angeklagten und ihren Kumpanen hindern.  Aus Angst vor Übergriffen durch die Kern-Arabern werden ihre Gesichter im Film unkenntlich gemacht.

Bei Prozessbeginn müssen die Angeklagten an den Journalisten vorbei. Die stellen die Frage, warum am ersten Verhandlungstag Journalisten angegriffen wurden. Vom Sicherheitschef werden sie aufgefordert, die Fragen sein zu lassen. Und warum? Weil der Kriminelle ihm gesagt habe, er gebe keine Interviews. Das ist positiver Rassismus pur. Eine Eskalation soll verhindert werden, sagt der Sicherheitschef. Eskalation durch fragende Journalisten? Jetzt verstehen wir auch die Arbeit der Schreibkräfte des Tagesspiegels besser. Es soll nicht durch übertriebenen Journalismus eskaliert werden. Es ist ein Kniefall vor gläubigen Fachkräften aus der Gewaltbranche.

Auf die Frage, wer mehr Gewicht hat, eine Presse, die ihre Arbeit wichtig nimmt oder Kriminelle, die den Gerichtsflur beherrschen, hat der Justizsenator diese Antwort:

Also, ich habe kein Patentrezept, wie wir damit umgehen.

Na, immerhin, die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen der Übergriffe. Da werden die gläubigen Kriminelle ja beruhigt sein. Konsequent und mit rechtsstaatlichen Mitteln will der Herr Senator gegen das Verhalten der Gläubigen vorgehen. Diese Ankündigung ist Strafe genug. Vielleicht haben sich Mitglieder der „großen Familie“ ja totgelacht. Am Schluss des Videos heißt es:

Bei soviel Rücksicht seitens der Justiz könnte man fast meinen, dass sich der Angriff auf die Journalisten für die Großfamilie gelohnt hat.

Wir stellen uns gerade vor, was Heilmann und seine Justiz wohl gemacht hätten, wenn Rechtsextreme, Kumpane nicht imGlauben aber in der Gesinnung, sich so verhalten hätten. Und hier ist das Video, von dem wir hoffen, dass es nicht wieder gelöscht wird:

Abou Chaker Clan aus Berlin schickt SpiegelTV Reporter hinter Gittern

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