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Hassprediger = Radikale Friedensstifter

by - September 30, 2014

Hätten wir vor 1933 schon gelebt, würde uns ein Déjà-vu ereilen. Eine naive Presse hofiert Faschisten und gibt ihnen ein Forum für ihre dreisten Lügen. Nur sind es diesmal keine deutschen Faschisten, mit denen „diskutiert“ wird, sondern Diener Allahs. Mit der Propaganda für die Olympiade 1936 und der Erstbesteigung der Eiger-Nordwand bereitete Hitler propagandistisch den Anschluss Österreichs vor. Deutschland ist friedlich, sollte vermittelt werden und befinde sich im edlen Wettstreit mit anderen Nationen. Viele fielen darauf herein, die eher skeptischen betrieben eine Appeasement-Politik und hofften Hitler so im Zaume zu halten. Das Ergebnis ist bekannt: 6 Millionen ermordete Juden, zwischen 50 und 80 Millionen Kriegstote, unzählige Vertriebene und Elend in Europa.

Nun stehen in Westeuropa erneut Faschisten nicht nur vor der Tür, sie sind schon eingefallen. Diener Allahs sind im Auftrag der türkischen Religionsbehörde Ditib, der islamischen Staaten Saudi Arabien und Katar auch in Deutschland aktiv. Hitler setzte auf die Eiger-Nordwand, die Diener Allahs auf die Lügen über die Friedfertigkeit der barmherzigen Religion. Und, das darf nicht unterschätzt werden, auf die Gebärfreudigkeit des verpackten Eigentums der männlichen Gläubigen:

Kenan Kolat, der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, hat bei der TGD Sitzung in Baden-Württemberg betont, dass 35 % der Bevölkerung in Deutschland unter sechs Jahren einen Migrationshintergrund haben. Kolat: „In zwanzig Jahren wird dieser Anteil noch höher sein. Jetzt schon ist in manchen Städten dieser Anteil auf über 75 % gewachsen. Deutschland muss diese Realität sehen.“ Diese Menschen werden Deutschland regieren und führen, betont Kolat und richtet das Wort an die Parteien, die die nächste Regierung bilden werden: „Die doppelte Staatsbürgerschaft ist die wichtigste Tagesordnung der TGD. Die SPD hat sie uns versprochen. Wenn die SPD zum zweiten Mal ihr Versprechen bricht und türkischstämmige Wähler enttäuscht, werden die Türken dies nicht vergessen.“

Die heutigen Unterschichten-Gläubigen sind die damaligen Volksgenossen. Auch die Volksgenossen waren in ihrer Mehrheit friedlich. Sie bildeten das Fundament der nationalsozialistischen Gesellschaft. Friedlich denunzierten Blockwarte undeutsches Verhalten und der Volksgenosse bereicherte sich am beschlagnahmten Eigentum der ermordeten Juden. Hand angelegt beim mörderischen Treiben der Nationalsozialisten hat nur eine Minderheit der Deutschen. Einverstanden mit den Vorgängen war aber eine Mehrheit.

Nicht anders verhält es sich mit den gläubigen Faschisten. Die Machtübernahme hat noch nicht stattgefunden, also verbreiten sie die Mär von der friedlichen Religion, die es auf der ganzen Welt nicht gibt. Dort wo sie herrscht, herrscht auch der Terror der Scharia. Barbarische Körperstrafen sind nur eine Facette, die Unterdrückung von Frauen und Ungläubigen sind Grundlage des Glaubens. In Deutschland haben die Gläubigen erst eine Parallelgesellschaft etabliert, in der die Scharia gilt. Der nächste Schritt auf dem Weg in einen Gottesstaat wird folgen, wenn sich die demokratische Gesellschaft nicht entschieden wehrt.

Wir müssen keine Koran-Exegese betreiben. Uns ist es völlig egal, was im Koran steht. Nicht egal ist es uns aber, was die Gläubigen in wessen Namen auch immer treiben. Ihrer Steinzeit-Ideologie ist nicht mit dem Grundgesetz kompatibel.

Das müsste eigentlich jedem Menschen einleuchten. Tut es aber nicht. Günther Jauch hatte einen dieser Faschisten in seine gleichnamige Sendung eingeladen. Der Prediger Abdul Adhim Kamouss präsentierte sich dort als Radikaler. Als radikaler Verfechter der Religionsfreiheit und Kämpfer für Toleranz log er so dreist, dass auch eine scharfe Islamkritik nicht so erfolgreich gegen den islamischen Faschismus argumentieren kann wie dieser Hassprediger mit seinen plumpen Lügen es vermochte. Im Islam, so log er, herrsche Religionsfreiheit. Nirgendwo sonst hätten Ungläubige, Andersgläubige nannte er sie in der Sendung, soviel Freiheiten wie im Islam. Über diesen radikalen Verfechter von Freiheit erfährt man in der BZ vom 29.9.2014, dass er seine Hasspredigten in der vom Verfassungsschutz beobachteten Al-Nur-Moschee in Berlin-Neukölln hält.

Im Kreis der Diskutanten saßen zwei Gutmenschen, ein deutscher Journalist der Sendung Panorama und eine türkische Schreibkraft vom Spiegel. Sie wirkten während der schreienden Propaganda des Hasspredigers sichtlich konsterniert und bemühten sich vergeblich, das heile Bild vom barmherzigen Islam aufrecht zu halten. Der vom NDR stellte den anwesenden CDU-Politiker Bosbach in eine Reihe mit „radikalen Islamisten“. Beide, Leute wie Bosbach und die Islamisten schaukelten sich gegenseitig hoch, verkündete er unwidersprochen. Wolfgang Bosbach und Heinz Buschkowsky, der Bürgermeister von Neukölln, versuchten vergeblich gegenzuhalten.

Keiner käme auf die Idee, einem deutschen Nazi eine solche Bühne zu bieten. Jeder wüsste, mit Nazis kann nicht diskutiert werden. Für gläubige Faschisten gilt das offenkundig nicht. Appeasement vom Feinsten.

Günther Jauch ►Gewalt im Namen Allahs: wie denken unsere Muslime?

Video bei Youtube gelöscht. Stattdessen verlinken wir eine ausführliche Rezension auf Tichys Einblick.

Es ist immer wieder das gleiche, wenn gläubige Faschisten im Fernsehen ihren Auftritt haben. Sie lügen, dass sich die Balken biegen, Islamkritiker werden unterbrochen und als Phobiker hingestellt, ein zwei Naive, sie so zu nennen fällt uns zunehmend schwerer, sitzen auch dabei, werben für den friedlichen Islam und weisen ständig mit der Leerformel, dass „nicht alle Moslems …“ darauf hin, dass man nicht generalisieren dürfe. Wer käme schon auf die Idee, den Nationalsozialismus auf diese Weise zu verteidigen, denn auch nicht alle Nazis waren selbst gewalttätig.

Das Schema ist immer dasselbe. Man vergleiche die Sendung von Jauch mit zwei Sendungen aus Österreich und einer von den Plasberg-Shows. In der Sendung aus Österreich sitzt Michel Friedmann als Alibi-Jude, der trotz der Kenntnis über Verfolgungen von Juden in den islamischen Gottesstaaten vor Verallgemeinerungen warnt. Auch er weiß, nicht alle Moslems sind … . Die Hamas, die dem Koran folgend dazu aufruft alle Juden zu töten, sind aus seiner Sicht vermutlich Einzelfälle in der sonst so friedlichen freiheitlichen islamischen Glaubensgemeinschaft. Mit dabei eine Islamwissenschaftlerin von der FU Berlin, die die berechtigte Angst vor dem Islam für ein bürgerliches Phänomen hält. Fehlen darf auch eine verpackte Gläubige nicht, die den ungeschützten Begriff „Philosoph“ für sich vereinnahmt hat und Kritik am Islam als gesellschaftsfähiges  Beschimpfen von Moslems interpretiert. Mit dabei ist Hamed Abdel-Samad, der den Buhmann spielen darf:

Feindbild Islam – Wird die Angst zum Hass?

Im zweiten Video sitzt Tarafa Baghajati, eine schillernde Figur. In einem Prozess gegen eine verschleierte gläubige Terroristin stellte Baghajati fest, dass der Islam nichts mit dem Islam zu tun habe:

Die Aussage der Angeklagten Mona S., wonach Gesichtsschleier „die einzige wahre Auslegung des Korans“ sei und dass gläubige Musliminnen mit Kopftuch „ungebildete Leute, die keine Ahnung haben“ seien, ist zwar eindeutig theologischer Unfug, Mona S. befand sich aber nicht in einer Prüfung der islamischen Wissenschaften, sondern musste sich gegen Terrorismus verteidigen.

Und:

Welche Kleidung Frau Mona S. trägt, kann das Gericht zwar interessieren, nur die offenbar vorprogrammierten Urteile des Schwursenats und dessen Vorsitzenden, dass die Gesichtsbedeckung eine „Missachtung des Gerichts“ oder gar Provokation sei, ist falsch und in dem sensiblen Fall alles andere als angebracht.

Dass dieser Gläubige von den Faschisten von Milli Görüs lobend zitiert wird, verwundert nicht. Wenn es gegen die verhassten Juden geht, ist Baghajati dabei:

Auch am Dienstag kam es in Wien wieder zu lautstarken Protestkundgebungen gegen die israelische Offensive im Gazastreifen. An der Kundgebung nahmen etwa 700 Menschen teil. Der Sprecher der Initiative „Stoppt das Massaker in Gaza“, Tarafa Baghajati, sagte in einer Ansprache: „Die Chance auf Frieden in der Region wird durch die Militäroperation in weite Ferne gerückt.“ Die EU-Staaten forderte er auf, „sich auf die Seite des Völkerrechtes zu stellen und diese Verletzung des Völkerrechtes eindeutig zu verurteilen.“

Gaza mit einem Schwimmbad und Kaufhäusern ist das größte Freiluftgefängnis der Welt, stellt Baghajati fest. Rückfragen sind zu stellen an

Tarafa Baghajati, baghajati@aon.at

Das Schwimmbad wurde inzwischen zerstört. Nein, nicht von Israel, sondern von der Hamas. Weil Frauen und Männer sich dort zu nahe gekommen sein sollen, ließen die Islamisten ein Spaßbad abfackeln, heißt es auf SPIEGEL ONLINE.

Antisemiten wie Baghajati sind natürlich gern gesehene Gäste im versifften linken Medienbetrieb. Als Islamexperte wird dieser Hardcore-Gläubige in der Sendung vorgestellt. Viele Muslime verwechseln Religion mit Tradition, lügt er. Ihm zur Seite steht ein dicker „Religionslehrer“, der seine Lügen mit ständigem Grinsen unterlegt und Necla Kelek und  Hamed Abdel-Samad ständig unterbricht. Da ist er seinem Berliner Kumpanen aus der Al-Nur-Moschee gleich. Beide zeigen, dass die Intensität ihres Grinsens ein Maß für ihre Lügen ist. Wie sein Gesinnungskumpan sagt er, würde er nur den Medien folgen, dann hätte auch er Angst vor dem Islam. Mit dabei ein katholischer Pfarrer aus München, der Morgenluft wittert. Die Islamisierung Deutschlands sieht er wohl als Chance für eine neue christliche Religiosität.

Angst vor dem Islam: Droht eine Spaltung der Gesellschaft?

Auch in Plasbergs „Hart aber Fair“ wird der Islam vom Islam getrennt. Tun Sie sich die Sendungen an, auch wenn es viel Zeit kostet. Die verlogene Propaganda für den Islam wird nicht immer so deutlich wie in den vier Sendungen:

Hart aber fair Auf Streife für Allah vor welchem Islam müssen wir Angst haben

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13 Kommentare
  1. Satchmo permalink

    Dem Tageslügel ging das doch ans barmherzig gen Islamophilie ausgerichtete Herz, dass da gar dem liebevoll in derSendung von Jauch aufgetretenen Iman Kamouss gar ganz pöse, zutiefst islamophile und dem gütigen Mann tiefes Unrecht antuende Kritik zuteil wurde.

    So ist schleunigst, beflissen arschkriecherisch, dem guten Mann zur Seite zu stehen:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/streit-um-einen-muslimischen-prediger-in-berlin-der-imam-und-ich/10776900.html

    Also bitte … der Typ ist lieb zu haben!

    Gruß

    Satchmo

    • Satchmo permalink

      … vorsichtig beim Lesen der ersten, überwiegend dem Tageslügel schmeichelnden, Kommentare dazu …

      Zitat:

       von Downtown
      01.10.2014 10:13 Uhr
      

      Tagesspiegel
      Das ist eben der Tagesspiegel.

      Auch zu in der Medienbranche völlig unüblichen Handeln bereit,
      wenn es der vorurteilslosen Meinungsbildung dient (wenn es diese übehaupt gibt).

      Diesen Artikel hier einzustellen, finde ich vorbildlich.

      … schreibt z. Bsp. ein user „downtown“.

      Gruß

      Satchmo

      • Burgunder permalink

        Dort wächst eben zusammen, was zusammengehört. Lügner und Betrüger, die Gläubigen und die betrogen werden wollenden. Und im Forum, das der Lügel bietet, finden sie zueinander. Eine moderne Gemeinde.

        • Satchmo permalink

          Na ja, wir wissen doch beide, dass im Forum nur freigeschaltet wird, was dem Lügel passt. Den Wust der zu Recht Empörten klammern die ja aus. Die mixen höchstens ab und zu mal Kritik unter, um dann southdödel und moggele und Co. süffisant kontern zu lassen.

          Gruß

          Satchmo

    • Satchmo permalink

      Und er legt noch nach, der Lügel:

      http://www.tagesspiegel.de/berlin/einschaetzung-der-sicherheitsbehoerden-abdul-adhim-kamouss-salafist-aber-kein-gewaltprediger/10776894.html

      Vorwurfsvoll leitet man ein:

      …Der Imam aus der Berliner Al-Nur-Moschee gilt als Vertreter des politischen Salafismus, ohne Gewalt zu predigen. Dennoch tauchte er im Verfassungsschutzbericht auf. …

      Dabei ist er doch eigentlich ein ganz Lieber:

      …Dort predigt Kamouss seit Jahren und soll gerade bei Jugendlichen sehr beliebt sein. …

      Gruß

      Satchmo

    • S.Sorge permalink

      Wir haben den „Gelehrten“ eben nur nicht verstanden, weil uns die Islamophobie das Hirn vernebelt. Zum Glück haben wir Herrn Lackmann vom „Türkischen Beobachter“, der die Sache geraderückt und seinen Imamfreund in Schutz nimmt. Der habe ihm schließlich bei einem Telefonat mitgeteilt:

      „Ich wollte sagen, dass für mich das Grundgesetz die Basis unseres Zusammenlebens ist, dass ich gegen Radikalismus bin, dass Deutschland demokratisch bleiben soll, wie es ist, und dass ich mich mit Ihnen gemeinsam an vielen Präventionsprojekten weiterhin beteiligen will.“

      Ach so, das wollte der Missionar im Salafistengewand also sagen, ihm fehlten offenbar nur die geistigen Fähigkeiten und eine gewisse Eloquenz, um sich verständlich zu machen. Schuld daran sind natürlich die ungläubigen Rassisten, die den Muslimen bei ihren Expansionsplänen ständig Steine in den Weg legen und sie permanent diskriminieren, wo sie doch so friedlich sind.

      Bleiben noch die Präventionsprojekte. Man engagiert sich zum Schein gegen Jugendgewalt und andere Auswirkungen muslimischer Einwanderung. All das, um die Kritiker einzulullen und zu täuschen. Die linksgrün-versifften Gutmenschen goutieren das selbstverständlich.
      Diese Präventionsprojekte werden dann sicherlich in der „Al-Nur“ Moshee ausgearbeitet. Wie gut das Zusammenleben klappt und wie friedlich der Islam ist, sehen wir jeden Tag in den weltweiten Nachrichten, von den Vorgängen hierzulande ganz zu schweigen.

      Er habe sich außerdem bei Jauch nur von zwei islamkritischen Staatsvertretern „aufregen und provozieren“ lassen. Zudem sei er nur als „Werkzeug und bestimmte Figur“eingeladen worden.
      (Journalist und Freund des Imams Lackmann setzt Staatsvertreter in Anführungszeichen, was viel über die Intention des Autors aussagt)

      Ich denke, Abdul Adhim Kamouss hätte zwar die Gelegenheit gehabt, die berechtigte Kritik an ihm zu kontern oder Vorwürfe zu widerlegen, dafür fehlten ihm aber ganz offensichtlich und wie schon erwähnt die Mittel.

      http://www.tagesspiegel.de/berlin/streit-um-prediger-aus-jauch-sendung-der-imam-und-ich/10776900.html

  2. Rechtspopulist permalink

    Ich bin mir nicht sicher. Aber kann es sein, dass Sie die Plasberg-Sendung nicht bis zum Ende gesehen haben? Die Kürze Ihrer Würdigung spricht dafür.

    In dieser Sendung wurde die geschickteste Propaganda von allen 4 gemacht. Der Häkelhut-Salafist wurde aufs Beste entlarvt, als er am Ende stotternd erklärte, warum er keiner fremden Frau die Hand reicht, weil es ihm vom Propheten verboten worden sei. Alle Anwesenden und die Zuschauer waren sich sicher einig, das ist ein Fanatiker, vor seinesgleichen ist die Angst berechtigt. Der schwule Beck, absurderweise ein Verteidiger des angeblichen friedlichen und toleranten Islams, regte sich über diesen Salafisten richtig auf um verkünden zu können, es gibt den barmherzigen, den es zu tolerieren gelte.

    Rüber kam, das ist nicht der wahre Islam. Alle waren sich einig. Und schon war die Botschaft da, dass sich der Islam in einen wahren und in einen missbrauchten teilen lasse.

    Ich habe den Eindruck, dass ist eine neue Strategie, um das schlechte Image des Islam aufzuhübschen. Man gibt also zu, es gibt den schlimmen missbrauchten Islam, der den wahren in Misskredit bringt. Die Verharmlosung der totalitäre Ideologie geht also ungebremst weiter, nur anders.

  3. geronimo permalink

    Schade, dass man nicht verstehen kann, was die Dame vom Spiegel diesem unsäglichen Prediger hinter vorgehaltener Hand zuflüstert, nachdem sie ihn schon in der Diskussion geduzt, also als zu sich zugehörig anerkannt hat.
    Jauch- Video, 58 min.
    Aber gut, er hat eindrucksvoll bewiesen warum ein Großteil der Bevölkerung den Islam ablehnt.

  4. yakiz permalink

    Der Spiegel schreibt dazu:

    Angesichts des geltungssüchtigen Predigers ging das eigentliche Thema der Sendung „Gewalt im Namen Allahs – wie denken unsere Muslime?“ völlig unter.

    Schon die Bezeichnung „unsere Muslime“ klingt, als wollte Jauch über Schutzbefohlene reden, die man besonders im Auge behalten müsse. Eine Sendung mit dem Titel „Wie denken unsere Christen?“ oder „Wie denken unsere Juden“ scheint jedenfalls kaum denkbar. Dazu kommt: Eigentlich ist es eine Binse, aber bis zur ARD hat es sich offenbar noch nicht herumgesprochen, dass es „die Muslime“ gar nicht gibt. Und schon gar nicht hat Abdul Adhim Kamouss das Recht, im Namen „unserer Muslime“ zu sprechen.

    http://www.spiegel.de/kultur/tv/guenther-jauch-imam-abdul-adhim-kamouss-spricht-nicht-fuer-die-muslime-a-994604.html

  5. Burgunder permalink

    Hierzu paßt wunderbar ein Artikel im Debattenmagazin „The European“. Das fiel zwar zuletzt hauptsächlich durch ordinäres AfD-Bashing auf (Giesa); Heiko Heinischs „Brandstifter und keine Feuerlöscher“ reißt es wieder raus.

    http://www.theeuropean.de/heiko-heinisch/9054-der-islamische-staat-is-und-der-islam

    „Wenn IS tatsächlich nichts mit dem Islam zu tun haben sollte, suggeriert das, dass es eine klar definierte Grenze des Islam gibt und sich der IS außerhalb dieser Grenze bewegt. Aber wo genau verläuft diese Grenze? Wer die Probleme erst beim IS sieht, braucht sich mit religiös-ideologischen Fundierung anderer Gruppen gar nicht erst beschäftigen: Was ist mit Saudi-Arabien? Was mit den von Saudi-Arabien finanzierten Moscheegemeinden in Europa? Gehört das Mullah-Regime im Iran zum Islam? Die Muslimbrüder? Die Hamas? Die Salafisten?“

    „Über islamische Satellitenkanäle und Zeitungen – vornehmlich aus der arabischen Welt, zum Teil auch aus der Türkei – wird der politische Islam in die Wohnzimmer und Köpfe europäischer Muslime und Musliminnen getragen. Moscheen, islamische Privatschulen und -kindergärten und vor allem die großen Islamverbände sind an der Verbreitung des politischen Islam in Europa beteiligt.“

    „Paradoxerweise bieten sich die Brandstifter der letzten Jahrzehnte nun als Feuerlöscher an. Es wäre ein Fehler, dieses Angebot anzunehmen. Die Islamverbände sind nicht die Lösung des Problems, sie sind das Problem.“

    „Ländern wie Saudi-Arabien oder Katar, die weltweit religiöse Einrichtungen finanzieren, sollte, ebenso wie den islamistischen Organisationen wie der Muslimbruderschaft, die Möglichkeit entzogen werden, in Europa weitere Einrichtungen zu planen und zu bauen. Doch Deutschland und Österreich ermöglichen dem saudischen Regime und anderen Scharia-Staaten umstandslos die Errichtung von Moscheen, Schulen und Kulturzentren.“

    • Wir können es nicht oft genug wiederholen, überall ist der Islam, der mit dem Islam nichts zu tun hat, präsent:

      Fethullah Gülen, ein Gläubiger Türke hat in Deutschland eine Stiftung errichtet. In Berlin-Spandau entsteht ein riesiges Zentrum, in dem wahre Bildung gelehrt werden soll:

      Koran und Hadith sind wahr und absolut. Wissenschaft und wissenschaftliche Fakten sind wahr, solange sie mit Koran und Hadith übereinstimmen. Sobald sie aber eine andere Position einnehmen oder von der Wahrheit von Koran und Hadith wegführen, sind sie fehlerhaft.

      Im Beirat dieser Stiftung sitzt die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth.*) Sollte jemand eine häretische Wissenschaft betreiben, wäre das ein Abfall vom Glauben. Was Gülen denen androht, die vom Glauben abfallen? Natürlich droht er ihnen den Tod an. Netterweise wird der Apostat erst gefragt, ob er abschwören und zum wahren Glauben zurückkehren will. Antwortet er mit nein, dann folgt das hier:

      If they reject this opportunity, the penalty is death.

      Also genau das, was in den Ländern des Islam Gesetz ist. Schön, dass die rassistisch-faschistische Kultur in Deutschland durch das wahre Bildungszentrum von Gülen bereichert wird.


      *) ” Die Bewegung hat mich mit den Gedanken von Toleranz, Bildung und Respekt vor Religion positiv angesprochen. Denn genau das brauchen wir im Bildungsprozess.”

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