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Prima: Der Islam hat mit dem Islam nichts zu tun

by - August 28, 2014

Der nette Moslem von nebenanWer am Dienstag Maischberger in der ARD gesehen hat, konnte den Scharia-Anhänger Aiman Mazyek („Scharia und Demokratie sind vereinbar“) bei der Ausübung der Takiya bewundern. Den Islam, der in der Sendung feinsinnig Islamismus genannt wird, will er darum mit dem Islam bekämpfen. Aiman Mazyek ist der, der mit seinem Koordinationsrat der Muslime (KRM) tapfer gegen den Islamreformer Mouhanad Khorchide kämpft. Je eindeutiger der sich dabei als humanistischer Reformer zu erkennen gab, umso größer wurde die Abneigung des KRM gegen ihn. Mazyek und seine Gesinnungskumpane griffen den Abweichler so heftig an, dass die grüne Schulministerin Sylvia Löhrmann die Tätigkeit des Beirats, in dem Mazyek und sein KRM sitzen, bis 2019 befristet hat und mit seiner Auflösung drohte.

Fast 60% der Moslems in Deutschland stimmen nach einer Studie (2013) des Berliner Wissenschaftszentrums der Aussage zu „Ich will keine homosexuellen Freunde„, 45% bejahen die Frage „Juden kann man nicht trauen“ und der „Westen will den Islam zerstören„. Fast 47% der Moslems sagen, „religiöse Regeln sind wichtiger als weltliche Gesetze„. Auf die letzte Frage angesprochen, antwortet der Takiya-Experte, „Ich glaube … Es hängt immer davon ab, wie die Fragestellung ist„. Das hat schon fast die Ausmaße der Foren des Tagesspiegels. Und warum hängt es von der Frage ab? Es ist falsch, weil hier Äpfel mit Birnen verglichen werden, sagt der Fachmann für Takiya. Islam sei das eine, das Grundgesetz das andere, sagt er und hat unbeabsichtigt Recht (ab Minute 28, Mediathek).

Mit in der Sendung saß eine Bekopftuchte, die mit leuchtenden Augen vom friedlichen Islam sprach und allen Ernstes behauptete, das Grundgesetz sei für Gläubige bindend. Denn, das stehe schließlich im Koran. Das war selbst dem Takiya-Experten Mazyek zu dumm, er unterbrach sie und versuchte immer wieder die Diskussion darüber mit einem Wortschwall  zu ertränken.

Und wie tritt man denen entgegen, die den vermeintlich unwahren Islam vertreten, also den wahren Islam missbrauchen? Auch dafür hat Takiya-Experte Mazyek eine Antwort: „Das ist die Arbeit der Polizei oder der Sicherheitsbehörden„. Aber, und hier kennt unsere anerkennende Begeisterung keine Grenzen mehr, er verabscheut das, was in Videos aus Syrien gezeigt wird. Das hier verabscheut er sicher und schämen würde er sich auch:

German fighters from ISIS singing a song for Angela Merkel 

Das Video wurde von Youtube Deutschland gelöscht. Hier ist es noch zu sehen (Siehe auch Update 30.10.2015):

http://www.liveleak.com/ll_embed?f=5aa14c04566d

Das Einschreiten ist nicht die Arbeit der wahren Gläubigen, sagt er. Auch nicht in den Moscheen, denn da ist es nicht nötig, weil dort der Islam und nicht der Islamismus betrieben wird. Aber dort sitzen doch die Hassprediger, die Jugendliche in Deutschland dazu bringen, den Ungläubigen und denen, die den wahren Gott falsch anbeten, die Köpfe abzuschlagen, sie zu kreuzigen und Frauen und Kinder zu vergewaltigen. Was machen diese Hassprediger dort? Natürlich machen sie nichts in den Moscheen. Dort werden die Lehrlinge des heiligen Krieges nur veranlasst nach Syrien zu ziehen. Die Gehirnwäsche, sagt der Takiya-Experte, passiert erst in Syrien. Denn, so fügen wir hinzu, in Deutschland muss der Islam friedlich erscheinen. Noch. Und das wird immer schwieriger.

Was ist also zu tun?

Takiya-Experte Mazyek weiß, wo man die versifften Linken packen muss. Mit Distanzierung allein geht das nicht, sagt er. Was muss also mit Brutalisierten gemacht werden, die nach Deutschland zurückkehren und in Syrien Köpfe abgeschlagen und vergewaltigt haben? Mazyek weiß es:

Wir müssen sie abholen.

Es sind schließlich keine Rechtsradikalen und keine deutschen rassistischen Behörden, deren Bekämpfung der Mazyek mit seinem KRM im Auftrag der türkischen Religionsbehörde DITIB gegen die Demokratie führt. Im Dossier über den NSU-Rechtsterror bedient sich der KRM einer dreisten Sprache (Ab S. 34), um mit einem Forderungskatalog gegen den Rechtsstaat vorzugehen.

Die gläubigen Terrorkrieger versucht er darzustellen als welche, die man abholen muss, weil sie Ungerechtigkeit erfahren haben. Es sind nämlich Jugendliche, die rebellieren. Das haben wir alle gemacht, sagt Mazyek, die Mörder haben das Gefühl, etwas gegen Unrecht tun zu müssen. So mitfühlend spricht Mazyek natürlich nicht über Rechtsradikale, wenn er Islamkritiker meint. Nicht jeder von uns schließt sich einem bewaffneten Kampf an, antwortet ihm Maischberger.

Mazyek, der Takiya-Experte versteht unter Dschihad, dass er sich für sein Land und seine Familie einsetzt und nicht den wahren Islam instrumentalisiert. Denn ein Kampfprogramm sei der Islam nicht. Seitdem aller Welt aufgefallen ist, dass Mazyek und gläubige Kumpane aus den Verbänden stets zur islamischen Gewalt geschwiegen haben, verkündet er nun ganz stolz, dass sich sein Lobby-Verein unlängst dazu mit Abscheu geäußert hat.

Und was machen wir nun mit den aus Syrien und Irak zurückkehrenden Mördern und Vergewaltigern? Mazyek hat das Rezept, dass er an dem konkreten Fall eines Deutschen entwickelt, der in Pakistan erschossen wurde.

Ein deutscher Junge, der solche einen schlimmen Weg gegangen ist … Ich habe dafür geworben, dass die Religionsgemeinschaften (und jetzt kommt der Ruf nach Staatsknete), wenn sie besser ausgestattet sind, solche Leute integrieren. Sie haben aber derzeit nur Angst, dass ihr Ruf beschädigt wird. Und weisen vielleicht einen Rückkehrer ab.

Aber eigentlich wäre ihre Aufgabe, ihn aufzunehmen. Aber das gesellschaftliche Klima, das wir derzeit haben, erlaubt es ihnen nicht, weil gesagt wird, das sind Fundamentalisten. Deswegren werbe ich dafür, die Muslime, Organsisationen und Verbände mit einzubeziehen und nicht zu marginalisieren. Also gesamtgesellschaftlich, ganzheitlich … .

Weil gesagt wird, das sind Fundamentalisten!!! Massenmörder und Vergewaltiger sollen also eine neue Abteilung in der Sozial- und Migrantenindustrie begründen. Sie kommen vermutlich zurück, Philosophie zu studieren, sagt einer der Diskutanten in der Sendung spöttisch. Nein, wird Mazyek sagen, hätte man ihn darauf angesprochen, nicht alle haben … . Und dann setzt er noch hinzu, in Deutschland brennen Moscheen, das ist wichtig. Kein Wunder, wenn die versiffte Linke in- und außerhalb der Schreibstuben begeistert ist.

Auf Die Achse des Guten haben wir einen kleinen Auszug der Aktivitäten des unwahren Islams gefunden:

Um auf den Boden der Wirklichkeit zurück zu kommen – hier eine kleine und unvollständige Liste der Events, die nichts, aber auch gar nichts mit dem Islam zu tun hatten.

9/11 hatte mit dem Islam nichts zu tun.

Madrid hatte mit dem Islam nichts zu tun.

London hatte mit dem Islam nichts zu tun.

Bali hatte mit dem Islam nichts zu tun.

Djerba hatte mit dem Islam nichts zu tun.

Lockerbie hatte mit dem Islam nichts zu tun.

Burgas hatte mit dem Islam nichts zu tun.

Boko Haram hat mit dem Islam nichts zu tun.

Die Sauerland-Gruppe hatte mit dem Islam nichts zu tun.

Der Tod von Theo van Gogh hatte mit dem Islam nichts zu tun.

Die Anschläge auf Jyllands-Posten und Kurt Westergaard hatten mit dem Islam nichts zu tun.

Die Fatwa auf Salman Rushdie hatte mit dem Islam nichts zu tun.

Unfassbar, wie der Islam in den Verdacht geraten konnte, keine Religion des Friedens zu sein. Wo doch der Aiman aus Aachen so ne nette Kerl ist.

Wir fügen hinzu, die Ermordung von Juden in Frankreich hat mit dem Islam nichts zu tun, die Vertreibung aus Malmö auch nicht. Und schon gar nicht die Ehrenmorde und rassistischen Morde wie der, dem Jonny K. zum Opfer fiel.

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7 Kommentare
  1. yakiz permalink

    Hier noch ein schöner Beitrag, der von einer Betroffenen ebenfalls als Folklore eingestuft wird
    und natürlich nichts mit dem Islam zu tun hat….
    http://www.theguardian.com/society/2014/aug/29/-sp-untold-story-culture-of-shame-ruzwana-bashir

  2. leser permalink

    islam hat natürlich nichts mit dem islam zu tun, so textete auch der tgs.
    ob wohl der autor mit dem unverdächtigen vornamen mohamed rein zufällig diesen schwachsinn verzapfte, lassen wir mal offen.

    „„Die IS-Kämpfer scheinen oft Verlierer unserer Gesellschaften zu sein. Einige haben Sprachfehler und wurden gehänselt, andere haben eine schwierige Familiengeschichte durchlebt oder sind generell im Leben gescheitert. Es stellt sich die Frage, welche Gewalt diese Männer erfahren haben, um ihre Männlichkeit auf eine solch primitive Weise unter Beweis zu stellen.“

    einer bringt es treffend auf den punkt, unbedingt auch die videos ansehen

    http://www.blu-news.org/2014/08/14/der-islam-hat-nichts-mit-dem-islam-zu-tun/

    „Verlierer unserer Gesellschaften“. Mit anderen Worten: Wir sind schuld. Na klar. Wer sonst? Sie wurden gehänselt. Von uns. Sie hatten halt eine schwere Kindheit. Bei uns. Da schießt man schon mal um sich und gründet völkermordende Unrechtsstaaten. Kommt vor.

    Es stellt sich die Frage, was Amjahid gesoffen hat, oder ob seine Verhöhnung der Realität im „Islamischen Staat“ ganz anderen Zielen folgt. Soll auch vorkommen.

    „Das Kalifat wurde wieder-errichtet“

    Bislang gebärdet sich das „Sammelbecken der Verlierer“ übrigens ziemlich siegreich, hat ein Gebiet erobert, das größer als die Bundesrepublik Deutschland ist. Nicht schlecht für ein paar Hundert ausgewanderte Salafisten mit schwieriger Familiengeschichte, die von uns gehänselt wurden.

    Ist es eigentlich ein Zufall, oder doch eher ein Sprachfehler, dass die „Verlierer“ in den gezeigten Filmen pausenlos „Allahu Akbar“ („Gott ist groß“) rumbrüllen? Wie einst das „Sieg Heil“ der Nationalsozialisten. Die hatten bekanntlich auch eine schwere Kindheit. Oder?

    Und immer wieder: „Allahu Akbar“. Nein, das hat alles nichts mit dem Islam zu tun. Die „Verlierer“ sind geschlagen und gehänselt worden. Deswegen gründen sie jetzt ihren „Islamischen Staat“. Logisch.

    mayzek würde aber auch das relativieren, wird er doch andauernd in talk-shows des bekloppten- fernsehens eingeladen.

  3. Oemes permalink

    Prima: sie sollen mehr solchen deutschsprachigen Gebets-Gesang liefern, damit die Europäer den Text der frommen Lieder kennen. Also immer her damit!

    Die Islamisten sind nicht weit weg vom Islam. Man wird nie erleben, dass sich Moslems in eindeutiger Klarheit distanzieren von dem, was hier Islamismus genannt wird. Dieser Unterscheidungs-Begriff ist eine westliche Erfindung, eine Beruhigungspille für die eigene Bevölkerung. Und um so mehr Menschen das realisieren, um so mehr Meinungsmache betreiben die Medien, die das Thema so flach wie möglich halten – bis in die Foren.

    Jemanden wie uns lädt man natürlich zu solchen Diskussionsrunden nicht ein. Wir sind geächtete, verpönte Islam-Hasser, vor denen man die Schulkinder warnt. Mit unseren Argumenten sind wir Unruhe- und Brandstifter.

    Gestern kam in einer TV-Show ein sogenanntes Nazi-Bingo. Es gab eine Liste mit Begriffen und Themen und wer die nutzt outet sich damit als Nazi. Damit wurde in der Show die fahrlässige Denunziation auf die Spitze getrieben. Angeblich wurden sau-clever Rechtsradikale an der Nase rumgeführt. In Wirklichkeit wurde wiedermal aufgezeigt, welche Themen für „anständige“ Deutsche tabu zu sein haben.

    http://www.schleckysilberstein.com/2014/04/das-rechtspopulisten-bullshit-bingo/

    In Lehranstalten und in den Medien werden die Bemühungen verstärkt, die Bevölkerung zu trimmen, als Vorbereitung auf eine gewaltige Massen-Zuwanderung, die bereits vertraglich abgesegnet ist und gerade anrollt und die man einer Bevölkerung zumuten will, die zunehmend aufmuckt.

  4. Nicknamin permalink

    Ich kann langsam nicht mehr glauben, wie sich Leute von solchen Radikalen verarschen lassen können, und Mazyek ist radikal. Man kann alle seine Aussagen auseinandernehmen, aber hilft es? Der dürfte in keine Sendung mehr eingeladen werden. Es werden auch keine Rechtsradikalen eingeladen, aber ein Islamist. Wie er die Bestien in Schutz nimmt, einfach nur widerlich.

    Am liebsten wäre mir, die Deutschen mit IQ über Zimmertemperatur könnten einen kleinen separaten Staat gründen und diesen absichern, ähnlich wie Israel, oder sich der Schweiz anschließen oder was weiß ich.

    Man muss auch sehen, dass es vielen linken Islamverteidigern im Grunde egal ist, ob Muslime die Scharia wollen. Aus deren Reaktionen schließe ich das. Es ist nicht ihre Baustelle, für sie sind andere die Bösen. Es ist ihnen auch egal, was die IS-Miliz anrichtet. Sie würden im Zweifelsfall dem Islam beitreten und sich unterwerfen. Southcross ist so ein Kandidat. Und die Frage ist, was will man mit solchen Leuten noch diskutieren?

    • yakiz permalink

      Und die Frage ist, was will man mit solchen Leuten noch diskutieren?

      Eben……

  5. Neri permalink

    Zum Thema ISLAM in Deutschland hat auch Frau Vera Lengsfeld einen lesenswerten Artikel geschrieben:
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/es_brennt_brueder_es_brennt

    Angriff auf den freundlichen Islam
    … der Kampf des KRM gegen den Islamreformer Mouhanad Khorchide. Der islamische Religionspädagoge bildet an der Uni Münster seit 2010 Lehrer für den bekenntnisorientierten Islamunterricht aus. Je eindeutiger er sich dabei als humanistischer Reformer zu erkennen gab, umso größer wurde die Abneigung der Verbände gegen ihn.
    http://www.welt.de/regionales/koeln/article124146187/Angriff-auf-den-freundlichen-Islam.html

    Diese Situation kenne ich aus dem europäischen Mittelalter. Reformer als Ketzer gebrandmarkt.
    Ist schon viele, sehr viele Jahre her.
    Der Islam braucht dringend Reformen. Leider werden die Reformer von den Gutmenschen in Europa nicht unterstützt, sogar abgelehnt. Nach dem Motto „Islam ist Frieden“ warum dann Reformen.
    „Südstuß“ ist sogar der Meinung das es keine seriöse Islamkritik gibt.

    • Vera Lengsfeld meint den Ehrenmord von Kreuzberg im Jahre 2012. Ein Kurde, der seiner Frau 6 und der Nebenfrau 2 weitere Kinder gemacht hatte, köpfte seine Haupffrau, die er ständig verprügelt hatte.

      Alles was im versifften Berlin Rang und Namen hat, erschien am Tatort. Dilek Kolat, der grüne Mutlu und Vertreter der Nachfolgepartei der SED. Und natürlich leitende Profiteure der Migrantenindustrie. Der Grüne trug ein T-Shirt mit der Aufschrift „Männer gegen Gewalt“.

      Sie alle versuchten den Ehrenmörder als geisteskrank hinzustellen. Das ist ja nicht ganz falsch, denn diese friedliche Religion ist krank und macht krank. Kopfabschlagen scheint eine Spezialität von Gläubigen zu sein. Syrien und Irak zeigen es.

      Sie schwadronierten von einer gewöhnlichen Beziehungstat, von häuslicher Gewalt. Mit dabei natürlich der Tagesspiegel, der mit einer ganzen Serie von üblen Artikeln zeigte, wie gut er die perfide Propaganda für den islamischen Faschismus beherrscht.

      Den Fall haben wir damals unter dem Titel Allahu Akbar – Gott ist groß? – Teil 1 dokumentiert.

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