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Hatice erklärt die Welt

by - Juni 11, 2014

BurkaHatice Akyün, nationalistische reaktionäre Türkin und Erdogan-Fan (Die Türkei ist das spannendste Land in Europa), echauffiert sich über den Mangel an Stilsicherheit der Berliner (Tagesspiegel vom 26.5.2014)

Gemeint sind nicht die von ihrem Eigentümer verpackten Frauen, die mit einem halben Dutzend Kindern im gebotenen Abstand watschelnd hinter ihrem Eigentümer herlaufen. Zu sehen sind die Eingepackten immer öfter auch im Umland von Berlin. Vorne weg der Eigentümer im T-Shirt und leichten Hosen, hinter ihm die Verpackte mit der Kinderschar. Die älteren Mädchen mit Kopftuch. Wir mögen uns nicht vorstellen, welche chemischen Prozesse bei 35 Grad Celsius unter der Verpackung ablaufen. Freiluft-Museum, Abteilung Prä-Zivilisation, mitten in Westeuropa.

Die Verpackten sind also nicht gemeint. Gemeint sind junge Mädchen mit kurzen Hosen, deren Mangel an Stilsicherheit Akyün kritisiert. Darauf deutet das Foto über dem Artikel hin. Schlampen werden sie üblicherweise von Türken, im Tagesspiegel „junge Männer“ und „Gruppen“ genannt, bezeichnet und zur Vergewaltigung freigegeben. Mindestens aber schlägt man sie und nimmt ihnen das Handy weg. Opfer eben. Alltag in Berlin. Wenn man sich nicht auf die Lektüre des Tagesspiegels beschränkt, weiß man das.

Für ihre im Stil der Gartenlaube verfassten Schulaufsätze ist Hatice nun belohnt worden. Ein Buch wurde verfilmt. Ein Buch, geschrieben von Hatice.

Viele Türken führen in Deutschland ein ganz normales Leben„, behauptet sie nicht zu Unrecht im Tagesspiegel-Interview. Geschmückt ist das Interview nicht wie in ihren Schulaufsätzen mit einem Bild aus ihrer frühen Jugend. Das Bild zeigt sie sitzend

auf dem Sofa, nicht zwischen den Stühlen. Hatice Akyün hat sich in Berlin eingerichtet.

So wie sie kitschig schreibt, hat sie sich eingerichtet. Kitsch aus 1001 Nacht, Touristen-Basar in Hurghada ist nichts dagegen. Fehlt nur noch die Wasserpfeife. Ja, Hatice, rufen wir ihr zu, voll angekommen in Deutschland, gell. Nationalistisch sind die Gründe nicht, die sie bewogen, ihr heimeliges Interieur zu bevorzugen. Nationalistisch wäre es, säße ein Deutscher auf der Couch und über ihm ein Bild, das einen röhrenden Hirsch zeigt. Rechtspopulistisch wäre das mindeste, was er sich sagen lassen müsste.

Es kommt noch besser.

Aber es gibt unbestreitbar Probleme, gerade in Neukölln, sagt Nana Heymann, die das Interview führt. Und was antwortet die Hatice, die sich über nackte Haut im Sommer echauffiert? Das hier:

Natürlich. Aber ich sage Ihnen was: Neulich war ich in Zehlendorf, in einer Villengegend – das ist für mich eine Parallelgesellschaft! Da fühle ich mich fremder.

Das können wir uns gut vorstellen. Wir beneiden die Villenbesitzer, die vom Anblick verpackter Frauen verschont bleiben. Keine Autorennen in den Straßen, keine Überfälle, verübt von „jungen Männern“ und „Gruppen“, keine Messerstechereien. Kein Wunder, wenn sich Hatice unwohl fühlt. Parallelgesellschaft nennt sie das, worin man sich nur wohlfühlen kann und bis vor wenigen Jahren Normalität war, auch außerhalb von Villengegenden.

Wie ein „ganz normales Leben“ von Türken in Deutschland in der Parallelgesellschaft funktioniert, erklärt ein selbst ernannter Richter aus der Schattenjustiz. Seit Jahren arbeitslos, vom deutschen Staat mit Transferleistungen bedacht, fährt er mit dem Auto zu den „Gerichtsverhandlungen“. Selbstverständlich standesgemäß, ein BMW muss es schon sein. „Wir können doch nicht einfach unsere Vorstellungen von Ehre, Stolz und Persönlichkeit über Bord werfen“, sagt er im Film. Es sind Eigenarten, „wir sind nicht soweit, dass wir leben wie die Deutschen“, sagt er. So regelt er ungehindert vom deutschen Rechtsstaat alles, was mit Ehre und Stolz zu tun hat.

Ehrenmorde, Körperverletzungen, strafbare Geschäfte, das sind seine Geschäftsfelder. Bezahlt wird er für seine Tätigkeit nicht, lügt er dreist. Den steten Fluss der Transferleistungen will er nicht durch unbedachte Äußerungen gefährden.

Selbsternannte Richter – Schattenjustiz bei Muslimen in Deutschland

Ein Kollege von Akyün raucht beim Schreiben und trinkt Rotwein.

Das könnte ich gar nicht. Nach einem Glas würde ich mit dem Kopf auf die Tastatur knallen und damit war’s das,

sagt Akyün. Damit war´s das? Akyün schafft es auch so, ohne Zigaretten und Rotwein. Ihr Kopf muss zuvor nicht auf die Tastatur knallen, um das hier zu sagen:

Als ich auf dem Weg zur Premiere aus der U-Bahn gestiegen bin, haben ein paar Türken-Jungs ihre Sprüche gemacht. Ich weiß, wie sie’s meinen, es ist mir nicht fremd. Gleichzeitig kann ich natürlich nachvollziehen, dass sich eine deutsche Frau mulmig gefühlt hätte. Weil sie die Situation nicht einschätzen kann. Die Öffentlichkeit hält sich ja gern an einem konstruierten Szenario fest: Neukölln – Parallelgesellschaft – oh mein Gott!

Eben. Der Hatice ist nichts fremd. Solange es um türkische Gewalt mit Todesopfern und Verletzten geht, weiß sie, wie es die Türken-Jungs meinen. Auf keinen Fall böse. Ein mulmiges Gefühl gesteht sie der „deutschen Frau“ aber zu. Denn die ist aus Sicht von „Gruppen“ und „jungen Männern“ ein natürliches Opfer.

Eine Meldung über „Jugendliche“ im Tagesspiegel: „Jugendliche“ gingen in Neukölln auf eine 73-Jährige Frau los und schlugen sie. Ein Mann wollte ihr helfen und wurde auch geschlagen. Die Fahrgäste halfen weder dem Mann noch der 73-Jährigen. Warum nicht? Weil sie nicht wissen, was Hatice weiß. Die weiß, wie sie es meinen, die Türken-Jungs.

So richtig kann sich die Hatice aber aufregen, wenn es um Gewaltverbrechen gegen Menschen mit Migrationshintergrund geht. Während sie zu Gewaltverbrechen von Türken schweigt wie ihre Gesinnungskumpane, die als Funktionäre der türkischen Religionsbehörde Ditib den deutschen Rechtsstaat entnazifizieren wollen, schreit sie wie diese, der Rechtsstaat zeigt sein wahres Gesicht. Die Morde, die der rechtsextremistischen NSU in einem merkwürdigen Prozess zugerechnet werden, setzt sie gleich mit dem Attentat von New York:

NSU ist unser 11. September, nur will das noch niemand wahrhaben.

 

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18 Kommentare
  1. Satchmo permalink

    Viele Türken führen in Deutschland ein ganz normales Leben –

    Man stelle sich vor, unter dieser Überschrift würde ein Biodeutscher schreiben. Was gäbe das für einen Shitstorm wegen einer solch´ bereits rassistischen Überschrift …

  2. Satchmo permalink

    Das Interview mit der Dame habe ich auch gelesen. Nun muss der TSP ja uach seine Seiten füllen und interviewt somit in seiner manifestierten Realitätsverklärung schon mal untereinander. Fehlt noch ein Interview mit Altun.

    Übel wurde mir bei der Verklärung und Chuzpe der Frau Akyün (in der Tat früher begeisterte Anhängerin Erdogans).

    Was soll das schon in der Überschrift. Viele Türken führen in Deutschland ein ganz normales Leben. Ach – das muss man betonen? Viele Deutsche übrigens möchten in Deutschland ein ganz normales Leben führen. Ohne Belästigungen durch Reifeverzögerte.

    In Zehlendorf wohnen übrigens (auch) ganz normale Türken. Ebenso wie in anderen (noch) bürgerlichen Kiezen der Stadt. Weil sie die Schnauze voll haben von ihren der Integration entglittenen Landsleuten in Neukölln, Wedding und anderswo.

  3. Susi Sorglos permalink

    Mir ist Frau Aykun ziemlich egal, aber so ein Fan von Erdogan scheint sie ja nun nicht zu sein, wenn man diesen text liest: „Ich bin stinkewütend“
    http://www.tagesspiegel.de/meinung/andere-meinung/tuerkei-nach-der-wahl-ich-bin-stinkewuetend/9696858.html

    • Rechtspopulist permalink

      Stimmt. Man sollte eher frustrierte Anhängerin sagen. Ihr Idol macht eigentlich seit Jahren das gleiche. Er führt die Türkei in den islamischen Faschismus. Akyün ist wohl eher darüber frustriert, dass Erdogan auf Widerstand stößt, den er nicht männlich stark unterdrückt.

      Der von Ihnen verlinkte Artikel ist eine abrupte Wendung zu vorher. Ziemlich unmotiviert. Wie gesagt, neu ist nur der Widerstand in der Türkei. Ansonsten ist es der alte Erdogan, der Oppositionelle ins Gefängnis wirft. Das hat er schon immer getan. Auch seine Korruption ist nicht neu.

  4. Nicknamin permalink

    „… haben ein paar Türken-Jungs ihre Sprüche gemacht. Ich weiß, wie sie’s meinen, es ist mir nicht fremd. Gleichzeitig kann ich natürlich nachvollziehen, dass sich eine deutsche Frau mulmig gefühlt hätte. Weil sie die Situation nicht einschätzen kann.“

    Woher will Hatice das denn bitte wissen?

    Nö. Vielleicht haben manche deutschen Frauen auch einfach keinen Bock auf solche Sprüche und geben ein „Halt’s Maul“ zurück. Und damit dürfen dann die „Türken-Jungs“ umgehen und die Situation richtig einschätzen. Indem sie nämlich die Klappe halten und ihre Griffel bei sich. Sollte ihnen das nicht gelingen, wäre ein mulmiges Gefühl auf Seiten der Deutschen absolut angemessen.

    • Nicknamin permalink

      Ich finde es diskriminierend, dass Hatice mit ihrer Behauptung den Deutschen die Rolle ängstlicher Hascherl zuweist. Und ihnen quasi erklären will, dass alles kein Problem sei, wenn man nur wie sie immer schön brav ist und liebevoll nachsichtig mit den „Türken-Jungs“ umgeht. Die ach so emnazipierte Hatice scheint irgendwie ziemlich brav und feige unterordnend, auch wenn sie sich gerne das „freche Stimmchen“ gibt.

      • Nicknamin permalink

        emnazipierte Hatice…

        emanzipiert. Freudscher Verschreiber wohl, denn Erdogan und Co fand sie ja irgendwann auch mal toll, meine ich zu erinnern.

          • Anonymous permalink

            Stimmt, der Link steht ja auch oben im Text. 🙂

            „War das ein Auflauf. Menschenmassen, Blitzlichtgewitter, Anzüge, Abendkleider, Gedränge, und mittendrin ein winkender Mann, der alle Blicke auf sich zog.“

            Kitsch lass nach… Kleines Mädchen bewundert „starken Mann“, der zwar Menschen unterdrückt, aber ist ja nicht so wild. Ihre Texte sind auf negative Weise kindisch.

            • Hatice ist der Kostümjurist der Redaktion:

              Ohne Logik.
              Voller Begeisterung für den Diktator und seine Ideologie.
              Gewalt und Terror stören sie nicht, wenn beides von der richtigen Seite kommt.
              Kindisch.

              Erstaunlich, welches niedriges intellektuelles Niveau Schreibkräfte haben, um sich Journalisten nennen zu können.
              Das Bild zum Artikel beschreibt sie gut.

      • Susi Sorglos permalink

        Da stimme ich Ihnen zu.

        Mich wundert auch, dass sie von “ türkischen Jungs“ schreibt – die sind hier geboren, ihre Eltern vermutlich auch schon. Und solch Benehmen (also, das welches man vermutet – sie beschreibt es ja nicht näher) ist etwas, was sich keine Frau wünscht und gefallen lassen muss.

        • slim permalink

          Das ist die gängige „Argumentation“ dieser Leute. Wenn sie Scheiße gebaut haben, sind es natürlich immer „unsere Jungs“, sprich, die (deutsche) Gesellschaft ist schuld. Wenn es allerdings um kulturelle Extrawürste geht oder darum, sich einen Vorteil zu verschaffen, ist man wieder ganz Türke und wedelt mit dem Vorwurf der Diskriminierung. Erst gestern unser Lieblingsmog:

          mogberlin
          11.06.2014 22:09 Uhr

          Antwort auf lizzi vom 11.06.2014 21:51 Uhr

          @lizzi
          Das ist für hiesige Verhältnisse (leider) überhaupt nicht ungewöhnlich, liebe lizzi, sondern nur für die Verhältnisse, die Sie fälschlicherweise als allein hiesig empfinden.

          Anerkennen Sie, dass die tatsächliche und die von Ihnen gewünschte Realität nicht miteinander übereinstimmen. Dies beginnt mit der Erkenntnis, dass die Personen, die dort offenbar ausflippten, ebenso hiesig sind wie Sie und ich.

          Trotzdem ist ihr Verhalten natürlich nicht zu akzeptieren, aber eine positive Veränderung (sprich: die Einsicht der Delinquenten, dass es ihnen gut tut, sich selbst zu verändern) erreicht man nur durch Konsequenz, niemals durch Ausgrenzung.

          mog

          http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-neukoelln-polizei-raeumte-columbiabad-drei-mal/10023862.html

          • Nicknamin permalink

            „Wenn sie Scheiße gebaut haben, sind es natürlich immer “unsere Jungs”, sprich, die (deutsche) Gesellschaft ist schuld. Wenn es allerdings um kulturelle Extrawürste geht oder darum, sich einen Vorteil zu verschaffen, ist man wieder ganz Türke“

            Stimmt!

            Der Kommentar von Don Bolko unter Hatices Text schießt den Vogel ab.

            Es wird hier von einer Situation gesprochen, die angeblich ungefährlich ist. Das ist möglich, nicht jede Situation mit Spinnern ist gefährlich.

            Zugleicht wird den Frauen aber eine Verhaltensregeln mitgegeben, wie sie am besten reagieren sollen („ignorieren“, oder Don Bolkos toller Vorschlag, fragen, „was würde deine Mutter dazu sagen?“, ich lach mich tot).

            Seit wann muss man in einer ungefährlichen Situation in der Öffentlichkeit auf so eine verkrampfte Weise überlegen, wie man sich verhält, mit dem Ergebnis, dass man aus dem riesigen Verhaltensrepertoire nur ein oder zwei Verhaltensweisen übrig hat, nachdem man dumm angelabert wurde? Sobald man das tun muss, ist die Situation NICHT ungefährlich.

            In einer normalen Situation mit zivilisierten Menschen können auf eigenes ungünstiges Verhalten (im Rahmen der Gesetze) auch Konsequenzen folgen: So etwas wie Ignoriert werden, angemeckert werden o. ä. der Qualität. Mehr nicht, wenn man es mit zivilisierten zu tun hat.

            Wenn man aber nur ein Verhalten zur Verfügung hat, um einer alltäglichen Situation unbeschadet zu entgehen, als hätte man es mit einem bissigen Hund zu tun, dann outen sich die Schreiber selbst, dass sie die Situation sehr wohl für gefährlich halten.

            Sie ordnen sich der Gefahr aber unter und finden das nicht nur toll, sondern erwarten es auch von anderen, so dass sie sogar von Abwesenheit von Gefahr sprechen – unter der Voraussetzung der Unterordnung, d. h. so zu reagieren, dass die lieben Jungs sich nicht aufregen müssen.

  5. leser permalink

    war ja klar, der blogwart hat natürlich wieder einwände und muss auch natürtlich wieder auf den latenten rassismus an discothekentüren verweisen.

    " mogberlin
    11.06.2014 20:21 Uhr
    

    Antwort auf Ordnungshueter vom 11.06.2014 19:23 Uhr

    Rigorose Konsequenz ja. Aber nicht pauschal diskriminierend wie häufig im Falle von Diskotheken. “

    witzig nur, daß dieses klientel von der eigenen ethnie, die überwiegend als türsteher auftreten, so „pauschal diskriminiert“ werden.

    • yakiz permalink

      Habe selbst viel Jahre in der Gastronomie gearbeitet – auch als Türsteher. Das wird immer grundsätzlich falsch verstanden. Ein Türsteher muss dafür sorgen, das mindestens ungefähr gleich viel Jungs und Mädels in der Disco sind, da sonst die wenigen Frauen gehen und wenn die Frauen weg sind, dann gehen auch die Jungs. Bei den Arabern und Türken und zwar nur bei ihnen, mit wenigen Ausnahmen von Jungs aus den Oststaaten, ist es immer das gleiche, da sie keine Freundinen haben und auch keine türkischen Mädels mitnehmen können, kommen sie in grossen Gruppen zu den Anlaufplätzen wie Diskotheken. Hinzu kommt ihre, sagen wir mal etwas plumpere Anmache die irgendwie nicht so gut bei den deutschen Mädels ankommt. Wenn also nach drei Grossgruppen das Jungs/Mädelverhältnis bei 80/20 liegt und die wenigen „freien“ Frauen sich blöd angemacht fühlen, und da reicht es wenn 20 Jungtürken einfach nur auf den Minirock oder den grossen Ausschnitt starren, dann gehen die und der Laden ist voll mit Männern.

      Ich habe renomierte berliner Szenediskotheken daran zugrunde gehen sehen.

      Egal was Du als Türsteher sagst wenn Du den Eintritt verwehrst, Du bist ein Rassist….

      • slim permalink

        Absolut richtig beschrieben.

        Die Türsteher, die ich kenne, könnten optisch fast durch die Bank als Neonazis durchgehen, sind dabei aber alle gutmütige Kerle, die eher einen auf hart machen müssen, damit sie auch ernst genommen werden. Und: Sie sehen immer den Einzelfall und urteilen nicht pauschal. Meistens jedenfalls.

        In zwei meiner früheren Stammkneipen hatten eine zeitlang die bekannten „Südländer“ pauschal Hausverbot. Jeder Goldkettchen-Südländer kam nicht mehr rein, mit Ausnahme einer handvoll iranischer und irakischer Stammgäste. Grund: Die Typen kamen immer in Gruppen und fingen immer(!) an, Gäste zu belästigen, offen mit Drogen zu dealen und zu klauen. Ergebnis: Endlich wieder streßfreie Atmosphäre und man konnte die Jacke wieder offen liegenlassen.

        Mir hat diese Rigorosität damals sehr gefallen, weil das Problem erkannt, angegangen und kurz darauf gelöst war. Kein Soziologengeschwätz über Ursachen und Diskriminierung, sondern konsequent zum Wohle der richtigen Gäste gehandelt. Heute undenkbar, die Kneipe würde bei Indymedia am Pranger stehen und der Wirt wäre pleite.

  6. Burgunder permalink

    Jede Wahrheit braucht ein Drecksblatt, das sie verschweigt:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-neukoelln-polizei-raeumte-columbiabad-drei-mal/10023862.html

    Erneut ist die Kunstfertigkeit zu bewundern, eine Pseudo-Meldung unter Weglassen der entscheidenden Information zu fabrizieren.

    Der Türkische Beobachter sollte deshalb zusätzlich als Ehrentitel die Unterzeile führen:

    „Kolonialblatt für die besetzten deutschen Gebiete“

  7. leser permalink

    ach so, die „jungen männer“ an pfingsten sind nur von den deutschen kartoffeln nur falsch verstanden worden
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-neukoelln-polizei-raeumte-columbiabad-drei-mal/10023862.html
    Wegen Ausschreitungen von Badegästen musste das Columbiabad in Berlin-Neukölln in den vergangenen Tagen drei Mal polizeilich geräumt werden.

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