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Nachlese zu Akif Pirinçci

by - April 14, 2014

„zynisch“, „überspannt“, „roh“, „brutal“, „enthemmt“, „rauhbeinig“, „pamphletisch“, „rauschhaft“, „rausgekotzt“, „vulgär“, „verletzend“, „beleidigend“, „volksverhetzend“, „symptomatisch“, „beispiellos“, „obszön“, „verhasst“, „schlagend“, „verschärft“, „bizarr“, „grölend“ „menschenverachtend“, „brutalorechts“, „rechts“, „xenophob“, wildgeworden“, „triumphalistisch“, „brutal“, „heulend“, „adolfhitleristisch“, „bärendienlich“, „gefährlich“, „rechtsrandig“, „wüst“ und „komisch“.

Schreibkraft  Ijoma Mangold in DIE ZEIT vom 4.4.2014 über „Deutschland von Sinnen“, zitiert um 10:13 Uhr von W. Herse.

Anmerkung: Wir wünschen uns eine konstruktive Debatte. Bitte tragen Sie mit entsprechenden Kommentaren zu einer solchen bei. Unterstellende und undifferenzierte Beiträge dieser Art werden im weiteren Verlauf von der Moderation entfernt. Danke, die Redaktion/sam

Begründung der Zensur eines User-Kommentars durch einen ZEIT-Zensor (10:06 Uhr).

Das Buch ist vulgär, verletzend, beleidigend an der Grenze zur Volksverhetzung„, schreibt Mangold in DIE ZEIT und bleibt dabei doch noch deutlich über dem unterirdischen Niveau des Tagesspiegels, der die Leser des Buches Deutschland von Sinnen gleich zu Geistesverwandten eines Massenmörders macht. Das Gefasel von Mangold in DIE ZEIT und die selbst für das AgitProp-Blatt Tagesspiegel erstaunliche Hetze von Caroline Fetscher und Christian Schröder im Tagesspiegel als das zu bezeichnen was es ist, nämlich plumpe Propaganda, führt auch im Blatt für den genderbesoffenen und eingebildeten Intellektuellen grüner und roter Provenienz zur Zensur.

Den Vogel aber hat der Tagesspiegel abgeschossen, der den Autor Pirinçci und seine Leser zu Gesinnungskumpanen eines Massenmörders macht. Ob die Nähe des Verlagshauses des Tagesspiegels zum Görli und seinen schwarzen Drogendealern, vom Tagesspiegel Flüchtlinge genannt, schuld daran ist, dass Fletcher und Schröder möglicherweise mit bekifften Hirnen ihren Artikel geschrieben haben, wissen wir nicht. Das ist auch unwichtig. Wichtig ist, im deutschsprachigen Raum lacht alles außerhalb der Minderheit der links-grün Versifften über das, was der Tagesspiegel für Journalismus hält.

Geifertriefende tour de force, nennt Martin Lichtmesz im Blog Sezession im Netz das Elaborat der zwei Schreibkräfte des Tagesspiegels, die sich vermutlich auch noch für Journalisten halten. Er schreibt:

Wenn die Rezensionsschlacht um Deutschland von Sinnen so weitergeht, wird Akif Pirinçcis Gegnern bald kein Pulver mehr übrigbleiben. Den unvermeidlichen Godwin-Joker konnten wir dank Ijoma Mangold schon letzte Woche abhaken. Gegen die geifertriefende tour de force, die nun der Tagesspiegel abgeliefert hat, wirkt Mangolds Offensive allerdings geradezu nüchtern-sachlich. Immerhin werden darin in  enzyklopädischer Vollständigkeit alle Knöpfchen durchdekliniert, die bisher noch gefehlt haben.

Am Ende der Besprechung von Christian Schröder und Caroline Fetscher wird ein eben erschienener Schmöker mit dem Titel„Sprache – Macht – Rassismus“ empfohlen, der zur Beruhigung aller Verunsicherten „eine ausführliche Analyse des Sprachgebrauchs von Akif Pirincci“ enthalten soll.

Wie in seinem aktuellen Buch berief sich der Autor darauf, dass „die Wahrheit“ über diese aufziehende Gefahr von den Medien absichtlich verschwiegen werde. Die sprachliche Analyse führt den manipulativen und ideologischen Duktus von Pirincci klar vor Augen. 

Die Autoren werden schon wissen, warum sie „Wahrheit“ in Anführungsstriche setzen. Zum einen scheint sie letztere ja nicht besonders zu interessieren; wer glaubt, auf der richtigsten aller Seiten zu stehen, muß keine Argumente bringen. Wie in Mangolds Rezension findet sich an keinem einzigen Punkt auch nur der Ansatz eines Versuches, Pirinçci sachlich zu widerlegen.

Zum anderen gehören sie augenscheinlich zu dem unter Linken weitverbreiteten Typus, der die Rede des Gegners schon dann für inhaltlich erledigt hält, wenn er sie rein „sprachlich“ dekonstruiert, was sich meistens darin erschöpft, alle Formulierungen und Gedanken, die einem nicht passen, in Anführungsstriche zu setzen oder suggestiv zu glossieren. Man spielt also „Ich sehe etwas, was du nicht siehst“, wobei die Linke heute in der Regel die Rolle der drei Tempelaffen einnimmt.

Freilich, alles hängt davon ab, was man sehen kann und will und was nicht. Machen wir die Stichprobe. Der Tagesspiegel zitiert:

„Künstler, Denker, Visionäre“ vermisst Akif Pirinçci. Statt ihrer muss der 54-jährige Deutschtürke eine Republik des „Raubtiersozialismus“ ertragen, in der er seine Steuern zahlt, um eine „verschwulte“ Polizei zu unterhalten, in der es von lotterhaften „Patchworkfamilien und Singlebörsen“ wimmelt, wo sich alle Welt „mit dem Abseitigen des Sexus“ beschäftigt, dessen „vielfältige Deformationen“ preist. Derart häufen sich die Zumutungen, dass der „Adoptivsohn“ seiner „liebsten Mutter, Deutschland“ zürnend und krakeelend in deren düstere Zukunft blickt.

Und hier noch ein paar Splitter von anderen Autoren des Manuskriptum-Verlages:

„Der Wohlfahrtsstaat hat uns in die Zange genommen.“ „Feminismus ist eine tropfende Hassreligion, ein totalitärer Umbau der Normalität.“ Die „auszehrende Monotonie des westlichen Diskurses“ führt zu einem „Dasein ohne Herkunft, Heimat, Nachkommenschaft und Transzendenz“.

Alles absolut richtig, daher: Zustimmung. Ich kann ehrlich gesagt, keinen Menschen mehr ernstnehmen, der das nicht so sieht.

Weiter:

Die Kernthese des Textes (…) lautet: In Deutschland dominieren suspekte Adepten der political correctness die Medien und das „kulturelle Leben“.

Auch das ist so offensichtlich richtig, daß, wer hier nicht zustimmt, entweder völlig naiv oder eben ein Förderer und Nutznießer besagter Zustände sein muß. Da hilft nur noch manisches Abwehr- und Verleugnungsgebell, und die Autoren bellen in der Tat, bis sie heiser sind.

Führen wir uns durch eine „sprachliche Analyse“ ihren „manipulativen und ideologischen Duktus klar vor Augen“. Es ist jedesmal dasselbe Gemisch, das hier Anwendung findet.

Punkt 1: man beginne mit einer faustdick demagogischen Verzerrung:

Akif Pirinçci wütet in seinem Buch „Deutschland von Sinnen“ gegen Frauen, Schwule und Zuwanderer.

Wer das Buch (oder auch nur seinen Titel) kennt, weiß, daß Pirinçci vielmehr gegen den Kult um „Frauen, Schwule und Zuwanderer“ vom Leder zieht, also gegen eine spezifische politische Agenda, deren Betreiber sich hinter der Lüge verstecken: „Wir sind die Frauen, die Schwulen, die Zuwanderer!“ Und diese werden dann, auf Schlagworte reduziert, auf die Schilde geheftet, um sich einerseits unangreifbar zu machen, und um andererseits zur moralischen Erpressung überzugehen: „Wer gegen uns und unsere Politik und unsere Lügen ist, ist gegen die Frauen, die Schwulen, die Zuwanderer!“ Da nützt es auch nichts, wenn ihre Kritiker mitunter selbst Frauen, Schwule oder Zuwanderer sind.

Punkt 2: ein Muß sind möglichst diffuse und vage Anspielungen über angebliche „Demokratiefeindlichkeit“ der inkriminierten Autoren oder Texte, völlig egal, ob diese Behauptung belegbar ist, oder nicht. Dahinter steckt eine weitere Lüge: „Wir sind die Demokraten, wir haben die Demokratie gepachtet, wer gegen uns ist, ist ein Demokratiefeind!“ In diesem speziellen Fall müssen sich die Tagesspiegel-Schreiberlinge um zwei bis drei Ecken herumwinden, um auch das noch raunend unterzubringen:

Erschienen ist das Pamphlet in einem Verlag, der Demokratiegegner und Sozialstaatshasser vereint. Der Übergang vom Kulturpessimismus, dem viele Autoren der Manuscriptum-Verlagsgruppe anhängen, zur schneidigen Demokratieverachtung der Neuen Rechten ist fließend.

Den ganzen Beitrag hier lesen.

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3 Kommentare
  1. Neri permalink

    Eine Beschwerde zum Interview von Akif Pirinçci im Mittagsmagazin:

    http://www.pi-news.net/2014/04/nein-es-gibt-keine-tugendterroristen/

    Die passen gut in die „Tagesspiegel“redaktion.

  2. lifedream permalink

    Man kann den Erfolg seines Buches daher durchaus auch als Symptom eines gewissen Medienversagens beschreiben, das seine Ursache in einer nonchalanten Missachtung des Lesers und seiner Lebenswelt hat. So wie man den Erfolg rechtspopulistischer Parteien ja durchaus auch als Symptom des Versagens der etablierten Politik verstehen kann.

    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/1589407/Lebt-Hitler-als-deutschturkischer-Bestsellerautor-jetzt-in-Berlin

  3. Neri permalink

    Hier die ersten Zeilen aus dem Buch „Deutschland von Sinnen“:

    Spätestens hier bekommen die vielen linken Gutmenschen „Schnappatmung“. Mit sowas kann man nicht mehr richtig weiterlesen, geschweige denn NACHDENKEN, um die Ecke denken. Falls die das überhaupt konnten.

    Das Buch ist eine Mischung aus der Sicht der Fehler die in der Vergangenheit bzw. Gegenwart getan werden und der daraus resultierenden Möglichkeit der Zukunft in 20XX in D. Ob diese Zukunft so eintrifft? Ich hoffe nicht! Die Weichen dorthin werden aber heute (falsch) gelegt. Nur die bockigen „Linksversifften“ wollen es sicht (ein)sehen.

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