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Ein letztes Wort: to bungle

by - März 12, 2014

Wir haben es geahnt. Zweierlei ist es, was wir schon lange vermuteten:

1. Unsere Integrationsleistungen werden immer besser, weil wir die englische Sprache immer weniger beherrschen. Da gleichen wir dem Herrenvolk der Türken, dass das Gleiche besser in der deutschen Sprache vollbringt.

2. Der Tagesspiegel stümpert.

Wir wir drauf gekommen sind? Nein, nicht wir entdeckten, was ein aufmerksamer Leser mit geringen Integrationsleistungen uns schickte:

to bungle
vermasseln [ugs.]
verbocken [ugs.]
pfuschen [ugs.]
stümpern [ugs.]
durcheinanderkommen
muddeln [nordd.]
durcheinander kommen [alt]
to bungle sth.
etw. verpfuschen [ugs.]
etw. verderben
to bungle the job
alles vermasseln [ugs.]idiom
to bungle a piece of work
eine Arbeit verpfuschen [ugs.]

.
Darum nennt sich der Atila Altun oder einer seiner Kollegen auch unwissentlich MrBungle, wenn er im Forum zur Unterstützung seiner Pöbeltrolle klug trollen möchte. Das gelingt ihm nicht, sonst hätte er sich nicht den Nick gegeben, der so trefflich beschreibt, was er tut.

MrBungle passt hervorragend zur restlichen Riege von Schreibkräften, die im Tages- spiegel ihren Job machen. Da sind einmal die saturierten Altlinken, die kurz vor der Verrentung zeigen wollen, was sie revolutions- und kampfmäßig noch so drauf haben. Und da ist natürlich noch die junge Garde. Nein, natürlich nicht die des Proletariats:

Dem Morgenrot entgegen

Die „junge Garde des Proletariats“ hatte noch ein vergleichsweise komplexes Weltbild. Heute onaniert die SPD fleißig und benutzt das Lied als ideologische Wichsvorlage. Wer das ist in der SPD? Das sind die, deren Herz links schlägt, wie sie auf ihrer Website verkünden.

Auch im Tagesspiegel ist sie tätig, die junge Garde. Auch sie benötigt nur einen minimalen Vorrat an Kenntnissen um damit einen maximalen Schwall von Blödsinn zu erzeugen. Das was intellektuell fehlt, kompensiert sie mit Schauspiel. Mit akkurat gelegter Föhnfrisur und festem Blick gibt einer von ihnen sich einem gepflegten Antifaschismus hin, der zu Lachstürmen animiert. Danke, liebe Antifa!, ruft er linken Gewalttätern zu, die auf den Straßen ihr Unwesen treiben.

Ein anderer empfiehlt Anwohnern, die sich nach einer Serie von Morden, Messer- stechereien und anderen Gewalttaten vor schwarzen Drogendealern fürchten, eine Angsttherapie und unterstellt ihnen Rassismus. Heute erfahren wir aus dem Tagesspiegel, dass es zwischen schwarzen Drogendealern und dem Bezirk Kreuz- berg ein „Agreement“ gebe, dass die Dealer nun überschritten haben:

Monika Herrmann sieht nun eine Grenze überschritten. Das „Agreement“ der Dealer, ihre Depots nicht in der Nähe von Spielplätzen oder Kitas anzulegen, gelte offenbar nicht mehr.

Während der Tagesspiegel im geisterhaften Kampf gegen Rechts stets in einen Furor gerät und Rechte dämonisert, ist ihm das „Agreement“ keinen Kommentar wert. In den Foren werden Rechte und solche, die dafür gehalten werden, gelegentlich sogar als „Eiter“, „Krätze“ und „Aussätzige“ bezeichnet.

Dann gibt es noch einen dritten aus der jungen Garde. Er weiß, wie man türkischen und arabischen Totschlägern gegenübertritt. Packt sie bei der Ehre!, rät er.

Im Tagesspiegel hat sich eine Bagage versammelt, die bei einem guten Glas Rotwein mit moralischer Überheblichkeit unter dem Vorwand Faschismus und Rassismus zu bekämpfen, einen neuen Totalitarismus praktiziert und auf alles einschlägt, was ihnen nicht folgt.

Pech nur, dass sie noch in einer Demokratie leben. Die Kampagne, in der Redaktion und Forums-SA gemeinsam gegen alle anpöbelten, die die Zustände in Kreuzberg kritisierten, scheitert nun an der Realität. Vier Beispiele, die die Zustände in Berlin beschreiben:

Türkische Totschläger, die Jonny K. tottraten, machen sich nach dem Urteil über den Richter, der sie in Freiheit beließ, lustig und verspotten das Opfer und seine Angehörigen.

Eine türkische Senatorin führt „Verhandlungen“ mit Kriminellen.

Die grüne Bezirksbürgermeisterin von Kreuzberg vereinbart „Agreements“ mit Kriminellen.

Der Tagesspiegel und seine Forums-SA bagatellisieren und verharmlosen.

Mit „bungle“ ist die Tätigkeit der Schreibkräfte im Tagesspiegel nur dann richtig beschrieben, wenn man ihren – nicht beabsichtigten – Beitrag zur Zerstörung der Demokratie betrachtet. Uns hat sich schon länger der Eindruck aufgedrängt, dass mit „success“ richtig beschrieben wird, was der Tagesspiegel betreibt: Die Zerstörung der Demokratie.

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One Comment
  1. Burgunder permalink

    Der neueste Taschenspielertrick der Bungles geht so:

    Die heuchlerische Umfrage „Wie geht es weiter mit dem Flüchtlingscamp?“

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/video-umfrage-zum-oranienplatz-wie-geht-es-weiter-mit-dem-fluechtlingscamp/9603184.html

    bringt nicht die gewünschten Kommentare. Also stoppt man nach nur zwei (lesenswerten) Beiträgen und verlinkt von der Startseite oder Berlin-Rubrik nur noch auf das Video.

    Wer kommentieren will, muß die Sufu bemühen. Danke auch dafür, lieber Atila.

    Übrigens meldet das ehemalige Nachrichtenmagazin, der große Lügel, etwas, was bislang noch nicht im kleinen Lügel zu lesen ist:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/islam-prediger-guelen-wowereit-wegen-schirmherrschaft-in-der-kritik-a-958266.html

    Ist schon nicht einfach für Propaganda-Schreiber: Wowi-Bashing immer gern. Aber dafür das Sakrileg der Islamkritik eingehen müssen … Hat Frau Dernbach schon entschieden?

    Ein Journalist dagegen bräuchte nur die Wahrheit schreiben. Wie simpel.

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