Skip to content

Warum Matussek ganz schnell Moslem werden sollte

by - August 9, 2013

Intellektuelle sind freundlich zum Fremden, nicht um des Fremden willen, sondern weil sie grimmig sind gegen das Unsere und alles begrüÿen, was es zerstört – wo solche Gemütsverkehrung ruchbar wird, und in Latenz geschieht dies vielerorts, scheint sie geradezu bereit und begierig, einzurasten mit einer rechten Perversion, der brutalen Affirmation.

Botho Strauß, Anschwellender Bocksgesang, 1993

Die gegen das Unsere sind und alles begrüßen, was es es zerstört, sind nicht zwangsläufig Intellektuelle.

DiskursKorrekt am 9.8.2013

_______________________________
______________________
.

Matthias Matussek ist einer, den man mit Fug und Recht als scharfsinnigen Intellektuellen bezeichnen kann. Außerdem hat er den katholischen Glauben für sich entdeckt und verehrt den Papst. Das freut den Fan von Multikulti, kann er doch seinem Feindbild Matussek, der als Nichtlinker ein Rechter sein muss, eins auf dem üblichen linken Niveau überbraten.

Das genau geschah in der ARD und dort in der Late Night Show des Prollsimulanten Kurt Krömer. Matussek folgte der Einladung Krömers und war erstaunt, dass der ihn in der Sendung Puffgänger und hinterfotziges Arschloch nannte. Matussek zog also vor Gericht, weil er sich in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt sah und verlor prompt. Das hat ihn wohl überrascht. Und das wiederum überrascht uns.

Und warum? Nun, der Papst ist einer, der mit roten Schühchen und langen Gewändern herumläuft und die Leute verarscht. Vorne und hinten weist er undichte Stellen auf, die in der Öffentlichkeit so dargestellt werden:

Papst - undichte Stelle.

Wir haben gelernt, der Papst ist doof und inkontinent und darum sind es auch seine Anhänger. Sie als Arschloch und Puffgänger zu bezeichnen, ist darum eine zulässige Meinungsäußerung.

Ganz anders sieht es aus, wenn einer sich über Allah äußert und seinen Propheten als blutrünstigen Kinderschänder bezeichnet. Das ist ein todeswürdiges Verbrechen. Wer den Propheten auch noch zeichnet und ihm statt des Turbans eine Bombe mit brennender Lunte auf den Kopf setzt, ist seines Lebens nicht mehr sicher. Wenn dann noch einer einen Film dreht, in dem Mohammed „geschmäht“ wird, dann sind alle Moslems, die den Film nicht kennen, so empört, dass sie in aller Welt Botschaften niederbrennen und Menschen morden.

Muhammad Movie innocence of muslims (Von Youtube gelöscht)

Nun gut, in Deutschland passiert das derzeit noch nicht, Mohammed als Kinder- schänder zu bezeichnen bleibt derzeit genauso straflos wie es straflos bleibt, den Papst mit bepinkeltem Gewand zu zeigen. Straflos heißt im Zusammenhang mit Mohammed nur, dass die deutsche Justiz niemanden wegen Schmähung des Propheten oder Gotteslästerung verfolgt. Es heißt nicht, dass sich Moslems an deutsche Gesetze halten, wenn sie anderer Meinung als die Justiz sind.

Deutsche Gestze sind nicht für die Ewigkeit gemacht, sie sind änderbar. Auch in Deutschland ist der friedliche und barmherzige Islam auf dem Vormarsch. Die dekadente Meinungsfreiheit steht zur Disposition. Diverse Beauftragte mit Wurzelhintergründen sägen am Grundgesetz und möchten alles verbieten, was ihrer demokratie- und menschenfeindlichen Religion widerspricht.

Zum Beispiel:

Dilek Kolat, Senatorin in Berlin, Frau von Kenan Kolat, dem Jammertürken, die im Tagesspiegel ein Landesgesetz gegen ausländerfeindliche Witze forderte. Gemeint waren wie immer nicht DIE Ausländer, sondern Witze über demokratiefeindliche Moslems. Folgerichtig zensierte der Tagesspiegel den Kommentar eines Users, der fragte:

Wer legt den moralischen Kompass fest? Frau Kolat mit einem neuen Landesgesetz? Gilt der dann auch für Juden, Italiener, Franzosen, Russen, Vietnamesen, …?

Zum Beispiel:

Kenan Kolat, Bundesvorsitzender der TGD (Türkische Gemeinde Deutschland), vom Vorsitz der TBB (Türkischer Bund Berlin-Brandenburg) trat er zurück, als seine Frau praktischerweise Senatorin in Berlin wurde, Die TBB rief erfolglos ein dubioses UNO-Gremium (UN-Ausschuss für die Beseitigung der Rassendiskriminierung (UN-CERD)) an, um die Bundesrepublik Deutschland dafür rügen zu lassen, dass sie nicht genug gegen den Rassismus unternehme.

Zum Beispiel:

Der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM). In diesem “Rat” treibt laut Wikipedia die DITIB (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion) ihr trübes Spiel. Die DITIB untersteht der Aufsicht des staatlichen Präsidiums für religiöse Angelegenheiten der Türkei in Ankara, die wiederum dem türkischen Ministerpräsidialamt angegliedert ist. Wen und wie viele Moslems oder Türken der KRM vertritt, ist unbekannt. Wesentlich ist es, dass die DITIB mittels Vetorecht im KRM das Sagen hat und türkische Interessen in Deutschland vertritt.

Der KRM führt mit dem  Dossier: NSU Rechtsterror eine Kampagne gegen den deutschen Rechtsstaat mit abstrusen Behauptungen über die deutsche Demokratie. In dem unverschämten Forderungskatalog heißt es:

9. Begriffe wie „Islamismus“ und/oder „islamistisch“ aus dem Sicherheitsdiskursgestrichen werden zugunsten einer Wortwahl, die nicht geeignet ist, den Islamund die Muslime unter Generalverdacht zu stellen,

10. insbesondere Politiker Abstand von Äußerungen und Statements nehmen, diegeeignet sind, den Islam und Muslime unter Generalverdacht zu stellen, diese diffamierenoder verunglimpfen, um die steigende Islam- und Muslimfeindlichkeitnicht zu beflügeln, sondern entgegenzuwirken,

11. Islamfeindlichkeit mit ein Hauptthema der Deutschen Islamkonferenz und derSicherheitspartnerschaft wird,

12. islam- und muslimfeindliche Straftaten in der Kriminalitätsstatistik unter eigenerRubrik erfasst wird und nicht mehr wie bisher als „politisch motivierteKriminalität“, um das Ausmaß und die Entwicklung dieses Phänomens erfassenund beziffern zu können,

13. der Staat bei diesen Herausforderungen den KRM aktiv und als Partner mit einbezieht,

Stichwortgeber für derartige unverschämte Forderungen ist das Heimatland der Forderungstürken, die islamisierte Türkei. Dort hat die Justiz angebliche Islam-Feinde wegen Gotteslästerung ins Visier genommen (Tagesspiegel vom 7.8.2013):

Die Istanbuler Staatsanwaltschaft verlangt Bewährungsstrafen von 9 bis zu 18 Monaten für den Betreiber einer beliebten Internetplattform und 39 Nutzer der Website. Die Beschuldigten sollen mit Gotteslästerungen die Grenzen der Meinungsfreiheit überschritten haben.

Und:

Nicht bei allen Beleidigungen nehmen es die türkischen Behörden so genau. Als ein Istanbuler Professor und Berater der Stadtverwaltung den Teilnehmern der regierungsfeindlichen Proteste vom Gezi-Park im Juni vorwarf, von „Juden, Armeniern und Griechen“ unterwandert zu sein und die nicht-muslimischen Minderheiten damit zu potenziellen Feinden des Staates erklärte, sah kein Staatsanwalt Anlass zum Einschreiten.

Das alles sind Hinweise darauf, dass insbesondere die Türkei die Islamisierung Deutschlands voranzutreiben sucht. Matussek ist nur zu raten, dass er zum Islam übertritt. Als Katholik darf er nicht nur beleidigt werden, unter islamischer Herrschaft drohen ihm Verfolgung und Tod.

Noch ist es in Deutschland nicht so weit. Schon jetzt aber wäre er als Moslem vor Prollsimulanten wie Kurt Krömer von der ARD geschützt. Der würde es sich nicht ansatzweise trauen, einen Moslem so anzugehen wie den Katholiken Matussek.

Advertisements
Schreibe einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s