Skip to content

Ein bisschen Antifaschismus, ein bisschen Träumen …

by - Juli 28, 2013

aber wirklich nur ein bisschen. Nein, mehr mag der Frank Jansen, angestellter Antifaschist beim Tagesspiegel, dann doch nicht. Wenn das „Zuviel“ nämlich nötig wäre, dann könnte er nicht so dämlich aus der Redaktionsstube des Tagesspiegels schwafeln und vom Faschismus träumen, wie er es derzeit ungefährdet ohn´ Unterlass tut.

Und warum schreibt er im Tagesspiegel vom 27.7.2013 über den falsch verstandenen Antifaschismus in Berlin? Sein scharfer antifaschistischer Verstand lässt ihn das hier erkennen:

Links zu sein oder zumindest linksliberal, ist in Berlin weithin selbstverständlich. Also tritt auch der Antifaschismus massiver auf als im Rest der Republik.

Und:

Manche Strafverteidiger haben offenbar einen verengten Blick auf den Rechtsstaat.

Denken wir lieber nicht über Jansens Begriff des Antifaschismus und was „links“ bedeutet nach. Wir fragen auch nicht nach dem Unterschied zwischen Antifaschismus und seiner massiven Variante. Sonst kämen wir noch auf die Idee, brennende Autos, Anschläge auf „Gentrifizierer“ und Gewaltaufrufe gegen Rechte und die, die dafür gehalten werden, mit „massiv“ in Verbindung zu bringen. Da täten  wir dem Jansen sicher unrecht, oder?

Fragen wir lieber, was geschehen war:

Eine Anwältin mit dem Nachnamen Sturm vertritt vor Gericht die Angeklagte Zschäpe im NSU-Prozess zusammen mit ihren Kollegen Stahl und Heer. Und weil die versiffte Linke von Berlin ihren Antifaschismus so massiv spazieren führt, hat sie natürlich sofort erkannt, Sturm, Stahl und Heer sind Sympathisanten der rechten Mörder. Warum sollten sie denn auch sonst so heißen? Unterstützt durch die redaktionellen Kampagnen des Profiantifaschisten Frank Jansen wälzen sie ihre Spekulation hin und her.

Während Jansen wochenlang über die Platzvergabe im Gerichtssaal berichtet und natürlich über das typische Aussehen von Nazis (kurze Haare, breitbeinig sitzen, vermutlich haben die alle so große Hoden) und über den leichten Eishauch, der den Gerichtssaal durchweht, weil ein Ossi in derber Sprache aussagt und damit zeigt, dass er wie ein Teil der ostdeutschen Bevölkerung bräunlich eingefärbt ist, weil der, bäh, die deutsche Gemütlichkeit, die gruseln lässt, liebt, ist die Forums-Antifa schon weiter.

Die krakeelt vom massiven Antifaschismus getrieben, was Jansen auslässt: Die Angeklagten sind alle Mörder und die Rechtsanwälte ihre Sympathisanten. Jansen und die Forums-Antifa haben Erfolg. Die Anwältin Anja Sturm verlässt die Kanzlei in der sie tätig ist. Und das kann nur diesen Grund haben::

Sturm ist in ihrer Kanzlei und bei den linken Mitgliedern der Vereinigung Berliner Strafverteidiger unter Druck geraten.

Was hier so kritisch über angebliche Linke geäußert wird, könnte sich als die Fantasie der nichtmassiven Antifaschisten entpuppen. Die Kanzlei, die Anja Sturm verlassen hat, verteidigt auch im Fall Jonny K. den Onur U., der den Freund von Tina K. zusammengeschlagen und schwer verletzt hat und der auch im Verdacht steht – laut Zeugenaussage dieses Freundes – Jonny K. geschlagen zu haben. Zur  Klientel dieser Anwaltspraxis gehören ferner laut Auskunft ihrer Website  „Mitglieder libanesisch-arabischer Großfamilien“. Das passt noch ins linke Bild, werden hier doch rassistisch Unterdrückte verteidigt. Irritiert ist die Forums-Antifa, weil die Kanzlei auch „Bankster“, wie kriminelle Banker pc-korrekt bezeichnet werden, aus dem Berliner Bankenskandal verteidigt. Sogar Mauerschützen sollen Anwälte der Kanzlei verteidigt haben. Das passt nun nicht mehr so recht ins linke Bild.

Niemand kennt die genauen Gründe, die Anja Sturm veranlassten, die Kanzlei zu verlassen. Es reicht schon, was sie bisher mitgeteilt hat. Absurd und lächerlich ist es zu erwarten, dass Sturm näher beschreibt, wie und ob sie gemobbt worden ist bzw. was es da alles an Pressionen gab, besonders aus der eigenen Kanzlei heraus. Das kann sie nicht ausbreiten, wohl schon aus arbeitsrechtlichen Gründen. Es gibt Verschwiegenheitspflichten, über Interna und auch sonst spricht man einfach nicht in der Öffentlichkeit.

Einer massiven Antifa ist es völlig fremd, dass man nicht erwarten kann, dass Sturm öffentlich über andere Anwaltskollegen spricht, auch dann nicht, wenn sie nur „Kollegen“ sind. Ergo kann auch der Jansen da nicht mehr berichten. Vielleicht hat sie ihm sogar das eine oder andere noch vertraulich gesagt, aber man kann nicht alles schreiben, was man eben vertraulich erfährt. Die massive Antifa kommt so pseudoschlau dahergeschissen, an der Spitze der Blogwart, und verklappt wieder mal ihre Moralinsäure ins Forum. Das Pack freut sich, dass eine von ihnen herbeihalluzinierte Nazi-Sympathisantin mit der Verteidigung von Zschäpe Probleme bekommen hat.

Jetzt spekulieren wir auch einmal:

Sturm ist in ihrer Kanzlei nicht von linken Mitgliedern der Vereinigung Berliner Strafverteidiger unter Druck geraten. Unter Druck geraten sein könnte die Kanzlei, für die sie arbeitete und zwar wegen des Drucks der Kampagnen verbal-massiver Antifaschisten in den Redaktionsstuben. Der Druck wurde dann von der Kanzlei an Sturm weitergegeben.

Wie das? Eine einfache Überlegung führt zu einer möglichen Auflösung.

Banden:

Die NSU-Mörder haben 10 Opfer auf dem Gewissen und liegen damit weit abgeschlagen hinter der RAF (Rote Armee Fraktion), die für 34 Morde verantwortlich gemacht wird. Die Opfer der RAF rekrutieren sich aus der Schicht der Klassenfeinde und ihrer Büttel, z. B. dem Dienstpersonal. Von massiven Antifaschisten werden die Morde gelegentlich nur deshalb kritisiert, weil sie zum falschen Zeitpunkt mit grundsätzlich nicht falschen Mitteln begangen wurden.

Und noch etwas unterscheidet die NSU-Mörder von denen der RAF: Sie haben im Gegensatz zur RAF keine Sympathisanten in der finanziell starken (linken) Bürgerlichkeit. Hinzu kommt, die Sympathie in Deutschland für rechte Gewalttäter liegt im Gegensatz zu den Aussagen in den Tagesspiegelkampagnen eher bei Null. Als Klientel von erfolgreichen Anwälten scheinen rechte Gewalttäter also nicht geignet zu sein.

Sonstige Morde und Gewalttaten:

Nun gehen auf das Konto von Rechtsradikalen mehr Morde als die 10 von der NSU. Die Bundesregierung spricht von 47 nach 1989 begangenen Morden andere Quellen von 184. Strittig ist die Zuordnung der Morde auf Tätergruppen, daher ergeben sich die unterschiedlichen Zahlen.

Die Websites Deutsche Opfer, fremde Täter und Messerattacken zeigen die hohe Anzahl von ausländischen Gewalttätern, die meisten begangen von Moslems. Darunter befinden sich Morde, 1-2 werden aus Gründen der „Ehre“ jeden Monat begangen. Also auch bei den sonstigen Morden und Gewalttaten sind rechte Täter nicht konkurrenzfähig. Ihr öknomisches Potenzial macht sie uninteressant.

Wir schlussfolgern daher, wenn auch spekulativ:

Das ökonomische Potenzial von solventen Mandanten aus dem islamischen Milieu mit guter Schufa-Auskunft scheint deutlich größer als das aus rechten Milieus zu sein. Dazu kommt, dass die NPD pleite ist und renommierte Anwälte vermutlich nicht bezahlen kann. Rechte Einzeltäter gehören meist nicht den gehobenen finanzstarken Schichten an, islamische Täter dagegen gehören finanziell gut ausgestatteten kriminellen Clans an, deren Mitglieder oft auch noch Harz IV-Leistungen erhalten. Vom Habitus unterscheiden sich kriminelle Türken und Araber zwar nicht von ihren deutschen rechtsradikalen Pendants, wie die angeklagten Mitglieder des Abou-Chaker-Clans vor einer Gerichtsverhandlung demonstrierten, ihre finanzielle Ausstattung macht sie aber für Anwälte und ihre Kanzleien interessant.

Es könnte also durchaus so gewesen sein, dass die Kanzlei, für die Anja Sturm arbeitete, von türkischen und arabischen Clans aufgrund der Kampagnen von Frank Jansen et al unter Druck gesetzt wurde. Die Kanzlei wollte schlicht nicht ihre zahlungskräftige Klientel verlieren. Man kann es schlecht finden, dass die Kanzlei sich nicht vor die Rechtsanwältin gestellt hat, verdenken kann man es ihr nicht.

Schlecht finden muss man es aber, dass Kriminelle offenkundig Einfluss auf den Rechtsstaat ausüben. Frank Jansen und seine massive Antifa finden es wohl nicht schlecht, zumindest verschwenden sie keinen Gedanken daran, vermutlich weil sie es erst gar nicht bemerken. Wir kennen auch nicht die Bedingungen, unter denen Sturm die Kanzlei verlassen hat. Vielleicht war es für alle Beteiligten von Vorteil – auch finanziell. Wir wissen es nicht.

Wir wissen aber eins:

Es gibt in Berlin keinen falsch verstandenen Antifaschismus. Es gibt überhaupt keinen. Gegen wen sollte er sich auch richten? Auf gewalttätige Aktionen von Nazis lautet die Antwort nicht Antifaschismus sondern Polizei und Justiz. Gegen Nazis darf demonstriert werden, ohne Gewalt. Das als Antifaschismus zu bezeichnen, scheint arg überzogen.

Der „massive“ Antifaschismus ist der der Bekloppten und Irren. Was da als Antifaschisten auftritt, sind Karikaturen, die sich in ihrer vermeintlich moralischen Überlegenheit suhlen. Die verbal-massiven Antifaschisten dürfen ihre Moralinsäure in die Foren des Tagesspiegels und anderer Medien verklappen. Außerhalb der Foren verüben die Massiven Anschläge. Damit sind sie genauso kriminell wie die, die sie zu bekämpfen vorgeben. Mit Sicherheit sind sie keine Antifaschisten, weder massive noch sonst welche.

Advertisements
Schreibe einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s