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Die geheimen Richtlinien des Tagesspiegels

by - Juli 24, 2013

Aus den geheimen Richtlinien des Tagesspiegels, die DiskursKorrekt vorliegen, für seine angestellte Antifa:

1. Deutsche, insbesondere wenn sie aus der (ehemaligen) Ostzone kommen, sind faschistisch. Als Faschisten müssen sie in den Artikeln des Tagesspiegels dargestellt werden.

1a. Erlaubt sind auch Formulierungen wie Braune, Rassisten usw. .
1b. Es ist unter allen Umständen zu vermeiden, dass das Thema deutsche Nazis mit türkischen Nazis, etwa den Grauen Wölfen, assoziiert werden kann.
1c. Sind Täter deutsche Nazis, dann sind sie zu dämonisieren. Ihre Schuld muss schon vor dem Gerichtsurteil als gegeben dargestellt werden. Die Beifügung mutmaßlich ist so zu benutzen, das kein Zweifel an der Schuld aufkommen kann.
1d. Es ist bei dem im Jahre 2010 von Erdogan eingerichteten Amt für Auslandstürken[1] um Unterstützung zu bitten.
1e. Interviews mit den Führern der TGD (Türkische Gemeinde Deutschland) und dem von der  staatlichen Religionsbehörde der Türkei direkt gelenkten KRM (Koordinationsrat der Muslime), Kenan Kolat [2] und Aiman Mazyek, sind zu intensivieren.
1f. Hervorzuheben ist stets der Rassismus der Behörden  und der latente der Polizei. Gemeint sind damit natürlich die deutschen Behörden und die deutsche Polizei.

2. Organisierte Kriminelle, Gruppengewalttäter und -vergewaltiger sind, wenn sie über islamische Hintergründe und Wurzeln verfügen, so darzustellen, dass sie als die eigentlichen Opfer erscheinen.

2a. Ist das aufgrund leider bekannt gewordener Fakten nicht möglich, sind sanfte Formulierungen zu verwenden.

Für die Schulung unserer „Redakteure“ mit Agitationshintergrund stellen wir vier Beispiele aus Artikeln unserer Redaktion vom 13.05.2013, 27.5.2013, 22.7.2013 und 24.7.2013 zur Verfügung.

1. Dämonisierung

Wenn ein Zeuge gegen Nazis vor Gericht aussagt, sind diese Sätze beispiellos gut formuliert:

Die Aussage des Zeugen weht am Mittwoch wie ein leichter Eishauch durch den Saal im Oberlandesgericht München. Der Mann aus Zwickau schildert in derbem Ton eine Gemütlichkeit, die gruseln lässt. Wie selten zuvor im NSU-Prozess ist am 27. Verhandlungstag die bräunliche Einfärbung von Teilen der ostdeutschen Bevölkerung zu spüren. 

In dem Absatz ist alles notwendige enthalten, Poesie und Aufklärung:

Es geht nichts über greifbare Bilder voller Poesie: Lord Voldemorts Anwesenheit, die Feuchtigkeit gefriert in der Luft und die Vögel verstummen.

Der Leser lernt auch gleich, der Ossi an sich ist braun oder jedenfalls bräunlich, denn er mag nicht beim Griechen essen. Ossis mögen als Rassisten nämlich auch keinen Knoblauch. Wenn der Ossi mal spricht und nicht mordet oder sonstige rassistische Taten begeht, dann tut er das derb. Da fällt die Maske des Ossis, so ist er, der Ossi. Er liebt die gruselige Gemütlichkeit und schätzt die mediterrane Küche nicht. Vermutlich nicht einmal den toskanischen Rotwein, den der Autor vor dem Schreiben dieses Artikels reichlich genossen zu haben scheint. Auch an Letzterem, dem Rotwein, ist zu erkennen, wie sehr eine diversitätskompetente Gesellschaft bereichert werden kann.

Mit der Formulierung Teile der ostdeutschen Bevölkerung ist der journalistischen Sorgfaltspflicht, wie wir vom Tagesspiegel, Abteilung Agitation und Propaganda, sie verstehen, Genüge getan.

2. Sanfte Formulierungen

Einer mit islamischem Hintergrund und ebensolchen Wurzeln steht zusammen mit fünf Freunden vor Gericht. Weil alle sechs einen anderen mit Hintergrund und Wurzeln, die aber nicht islamisch sind, totgetreten haben sollen, ist auf sanfte Formulierungen zu achten. Der Fakt selber ist nicht mehr zu verbergen. Einer der Täter hat sogar ein langes Register schwerer Straftaten, meist Körperverletzungen.

Wie können die Fakten sanft dargestellt werden? Am besten gar nicht oder nur nebenbei. Das Hauptaugenmerk ist auf die positive Darstellung der Lebensgeschichte der mutmaßlichen Täter zu richten. Um die Bevölkerung auf ein kultursensibles Urteil einzustimmen, ist an den Fakten vorbei zu informieren, dass die sogenannten Schläger vorher kaum auffällig waren:

 Keine schlechten Schüler, doch wenig Bemühungen um einen Job – am Montag ging es im Prozess um den Tod von Jonny K. um die Vorgeschichte der Angeklagten. Keiner von ihnen ist vorher besonders aufgefallen.

Wenn die Brutalität einer Tat, begangen von Tätern mit Hintergrund und Wurzeln, nicht mehr zu verbergen ist, dann sind folgende Formulierungen hilfreich:

Es war so eine typische Berliner Partynacht. Laut, alkoholgeschwängert, aggressiv. Auf dem Alexanderplatz prallten sie aufeinander. Wie Jonny K. starb? Das erzählt jeder etwas anders.

Hilfreich sind auch Formulierungen, die die Mitschuld des Opfers suggerieren:

Jonny K. hatte fast zwei Promille Alkohol im Blut

Wenn im Prozess dann noch ein Richter den Vorsitz hat und sagt

nachdenklich, es scheine eine schreckliche Verkettung unglücklicher Umstände zu sein, die im Prozess zu klären ist,

dann steht dem Mitgefühl mit den Angeklagten und einer geringen Strafe nichts mehr im Wege. Und wieder wären wie so oft (siehe den Fall des verzweifelten Nidal R.) den durch die rassistische deutsche Gesellschaft in die Enge Getriebenen kultursensibel geholfen worden.

Wichtig ist noch, dass das Eingreifen von Bürgern gegen rechte Straftaten stets als mutig und die Diskussion um angebliche Gewalttaten von Mitbürgern mit Hintergrund und Wurzeln stets als rassistisch dargestellt werden. Die Antifa in unseren Foren unterstützt uns dabei vorbildlich.

Wir denken glauben, dass wir dem jährlichen Leserschwund mit unserem Eintreten für die Bereicherung der faschistischen deutschen Kultur durch die islamische entgegenwirken werden.

Für weitere Fragen stehen Andrea Dernbach, Chefagitatorin, und Frank Jansen, Profiantifaschist, zur Verfügung.

__________________________

[1] Printausgabe Spiegel 19/2013

2010 schuf Erdogan das Amt für Auslandstürken, eine Behörde in Ankara mit etwa 300 Mitarbeitern, verantwortlich für rund vier Millionen Türken in aller Welt. “Wo immer einer unserer Landsleute ist, da sind auch wir”, verspricht das Amt von Bekir Bozdag.

In den vergangenen Monaten fiel der Vizepremier jedoch vor allem durch Angriffe gegen den deutschen Staat auf. Bei einem Treffen mit Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich im Februar kritisierte er Sprachkurse für Einwanderer als “Menschenrechtsverletzung” . Als in Köln bei einem Häuserbrand zwei türkische Migranten ums Leben kamen, verhöhnte Bozdag die Informationspolitik der Behörden als “lächerlich”. Im Streit um den Zugang türkischer Journalisten zum NSU-Prozess bezweifelte er die Glaubwürdigkeit der Richter und sagte: “Aus unserer Sicht ist dieses Gericht erledigt.”

So nutzt die türkische Regierung das infolge der Sarrazin-Debatte und der NSU-Morde erschütterte Vertrauen vieler Migranten in den deutschen Staat – um einen Keil zwischen Einwandererfamilien und Mehrheitsgesellschaft zu treiben.

[2]  Seit Erdogan (vorübergehend?) vom Widerstand in der Türkei in die Defensive gedrängt wurde, ist auch die Liebe seiner deutschen Anhänger erkaltet. Selbst Kolat, der sich im Interesse von Erdogans Türkei dafür einsetzte, den Völkermord an den Armeniern in brandenburgischen Schulbüchern zu streichen, geißelt Erdogan neuerdings als „faschistoid“.
Das hindert Erdogans AKP aber nicht daran, Anfang Juli 2013 über 25.000 Türken aufmarschieren zu lassen, die mit antisemitischen Hetzparolen für Erdogan demonstrierten:

Erdogans deutsche Anhänger machen mobil – REPORT MÜNCHEN

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