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So geht “Journalismus” – 2.6.13

by - Juni 2, 2013

Statt eines Vorworts die Einleitung des Films

Ein unscheinbares Lokal in Berlin-Charlottenburg, ein Blick ins Innere ist unerwünscht. Zutritt nur für Mitglieder. Offiziell ist das ein türkischer Kulturverein. Der Zweck ist laut Vereinsregister die „Völkerverständigung“, die Förderung von „Volkstanz und Volksmusik“ und die Vermittlung „anatolische Kultur durch Vorträge“. Doch welche Kultur vermittelt wird, zeigt sich im Spätsommer 2011. Zoll und Polizei durchsuchen den Kulturverein und finden Hinweise auf Glücksspiel und Drogen.

Wir fragen nach in den Bundesländern in denen Razzien gegen Kulturvereine stattgefunden haben und fragen, wie intensiv werden solche Kulturvereine kontrolliert?

Keine Antwort.

Vom TBB (Türkischer Bund Berlin-Brandenburg) wollen wir wissen, wie ernst nehmen Migrantenverbände Kriminalität in Kulturvereinen?

Wieder keine Antwort.

Offenbar ein unangenehmes Thema, politisch unkorrekt bei der Integrationsdebatte.
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Illegales Glücksspiel in Kulturvereinen

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***

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Wenn es um Türken geht, die Europa, insbesondere Deutschland bereichern (Die Türkei werde keine Last für die EU, sondern versuchen, sie zu bereichern, Erdogan), dann schaltet der Tagesspiegel die Agitations- und Propagandamaschine an. Gibt es Unangenehmes zu berichten, schaltet er sie aus und, nein schaltet nicht um auf Journalismus, sondern schweigt ganz einfach *). Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen, lautete eine alte Parole, mit der die DDR nicht oder kaum Vorhandenes aufgeblasen und den Rest verschwiegen hat. Der Tagesspiegel ist offenkundig ein guter Schüler.

Wie gut der Schüler ist, beschrieben wir zuletzt im Zusammenhang mit dem Prozess gegen die sechs türkischen Schläger, die angeklagt worden sind, weil sie Jonny K. totgetreten haben sollen. Die Autorin Vera Lengsfeld berichtete über die skandalösen Vorgänge während des Prozesses. Vor dem Gericht versuchten türkische Muskelmänner weitgehend erfolgreich Besucher am Betreten des Gerichts zu hindern. Im Gerichtssaal saßen dank der Aktion vor dem Gericht fast nur feixende Türken.

Im Tagesspiegel war kein Wort darüber zu lesen. Stattdessen ließen die Zensoren des Tagesspiegels im Forum ihre Kläffer von der Leine, die Lengsfeld ohne Behinderung durch die „Moderation“ diffamieren durften (1.6.2013).

Am 31.5.2013 demonstriert der Tagesspiegel die Anwendung der ersten aus den 4-Propaganda-Fragen aus dem Handbuch für Tagesspiegelschreiber:

1. Wie kann der Sachverhalt verborgen werden?
2. Wie kann der islamische Terror vom “wahren” Islam separiert werden?
3. Wie kann der islamische Terror dem Westen in die Schuhe geschoben ….werden?
4. Wie können islamische Terrororganisationen als konservativ und harmlos ….hingestellt werden?

Der Reihe nach.

1. Die Polizeimeldung:

Die Beamten haben sieben Personen überwiegend türkischer Abstammung im Alter zwischen 18 und 53 Jahren, die teilweise einschlägig vorbestraft sind, vorläufig festgenommen. Die Beschuldigten sollen im Laufe des heutigen Tages dem Haftrichter zum Erlass von Haftbefehlen vorgeführt werden. Sie stehen im Verdacht, über einen längeren Zeitraum hinweg Kokain in einer Größenordnung von monatlich mehr als einem Kilogramm aus dem jeweiligen Lokal heraus an Konsumenten verkauft zu haben.

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Türkischer Kokainhandel - Razzia Berlin.

2. Der journalistische Bericht in der Berliner Zeitung vom 31.5.2013: Polizei gelingt Schlag gegen Drogenmafia

Mit einer Großrazzia hat das Berliner Landeskriminalamt einen Schlag gegen den organisierten Kokainhandel geführt. Die Geschäfte wurden unter anderem in türkischen Vereinslokalen abgewickelt. Beschlagnahmt wurden Drogen, Waffen und Bargeld.

Und:

Die Männer, die überwiegend türkischer Abstammung sind, stehen im Verdacht, über einen längeren Zeitraum hinweg Kokain in einer Größenordnung von monatlich mehr als einem Kilogramm an Konsumenten verkauft haben. Die Geschäfte wurden unter anderem in türkischen Vereinslokalen abgewickelt. Ein Teil der Drogen soll über die Türkei geliefert worden sein.

3. Die Schreibe im Tagesspiegel vom 31.5.2013: Wohnungen und Bars durchsucht

Wir ersparen uns Zitate aus der von der redaktionellen Zensur freigegebenen Schreibe. Es ist keine nähere Information über die Täter zu finden. Es wird von einer Bande von Kokainhändlern und Personen geschrieben. Weder ist mittels der Suchfunktion auf der Tagesspiegelseite über die im obigen Film im Jahre 2011 durchgeführte Razzia in türkischen „Kultur“-Vereinen etwas zu finden noch über die türkischen Kriminellen, denen auch diesmal die Razzia gegolten hat

Erscheint eine Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS), die die überrepräsentative Beteiligung von Türken an schweren Straftaten belegt, dann wirft der Tagesspiegel seine Propagandamaschine an und läßt einen dubiosen Migrationsrat schwadronieren:

Die Polizei hat rassistische Verdachtsmuster.

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*) Ausnahmen bestätigen die Regel. Aus dem Jahre 2011: Die Türkei – Land der gefangenen Journalisten

DER:

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One Comment
  1. slim permalink

    Der TS stellt sich ja gerne dumm, sobald eigene Recherchen ergeben, daß die Täter Türken sind. Man beruft sich scheinheilig auf die Polizeimeldung, die ja nicht mehr hergebe.

    In diesem Fall gibt die Polizeimeldung auch nichts her:

    http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/385544/index.html

    Doch sieh an, der TS kann plötzlich doch recherchieren, jedenfalls soweit es das Opfer betrifft:

    Ein Busfahrer der BVG soll eine türkischstämmige Familie fremdenfeindlich beleidigt haben.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/berlin-spandau-bvg-fahrer-beleidigt-und-schlaegt-frauen-ermittlungen-wegen-fremdenfeindlichkeit/8285688.html

    Der Artikel wurde am 01.06.2013, 18:02 Uhr erstellt. In anderen Medien war meines Wissens zu diesem Zeitpunkt nichts anderes als in der Polizeimeldung zu lesen, also „Bravo, Tagesspiegel!“.

    Um 22:12 Uhr liefert die B.Z. dann einen herzerweichenden Tränendrüsenartikel ab, in dem die 51jährige „Ülker A.“ jammern darf: „Unsere Horror-Fahrt im 123er“

    http://www.bz-berlin.de/tatorte/bvg-vorfall-unsere-horror-fahrt-im-123er-article1688368.html

    Die B.Z. legt einen Tag später nach, weil schlimmer Fall von Rassismus. Dort lesen wir Folgendes:

    Kollegen des Fahrers, der bei der BVG-Tochterfirma BT (BerlinTransport) angestellt ist, zeigten sich am Sonntag schockiert über den Vorfall. „Gerade auf dieser Linie werden wir jeden Tag beleidigt, viele Fahrer, sogar Frauen, wurden dort schon geschlagen.

    Aha. Von wem? Fehlanzeige. Und:

    Der 56-Jährige war nach B.Z.-Informationen noch in der Probezeit. Er soll in einem Programm der BVG für Langzeitarbeitslose bei der BT für fünfeinhalb Monate ausgebildet worden sein. Die Schulungen beinhalten neben der Busfahrschule auch Englischkurse und Deeskalationstraining. Am Aggressionspotenzial und der fremdenfeindlichen Einstellung des Mannes konnte das offenbar nichts ändern…

    http://www.bz-berlin.de/bezirk/spandau/der-schlaeger-hinter-dem-steuer-war-in-probezeit-article1688785.html

    Da wird also ein Langzeitarbeitsloser in solch eine Umschulung gesteckt, muß sich täglich beleidigen, demütigen oder gar schlagen lassen, DAS ist aber NICHT das Problem, über das diskutiert werden soll, nein, DER Mann ist aggressiv und natürlich fremdenfeindlich, und das TROTZ Deeskalationsgehirnwäsche. Unglaublich!

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